August 2012

Eifelsteigwanderung vom 6. bis 12. Mai 2012,

geplant und organisiert von Hannelore Kleine

Teilnehmer waren sechs Mitglieder der Senioren- und Trimmsportgruppe

(Waltraud und Günter, Christel und Bernhard, Marianne und Manfred)

Treffpunkt ist am Sonntag der Bahnhof. Fahrt per Zug nach Aachen. Alle sind gut gelaunt und sachgerecht ausgerüstet. In Aachen Besichtigung der Stadt mit dem Dom.

Am Montag geht es auf den Eifelsteig in Kornelimünster, ein kleiner Ort mit altem Stadtkern, alles denkmalgeschützt. Der Wanderweg ist sehr gut ausgeschildert und führt in eine wunderbare Natur. Der Mai ist eine ideale Zeit zum Wandern. Mit dem frischen Grün und den vielen Frühlingsblumen auf den Wiesen und im Wald. Die erste Etappe geht bis Roetgen. Dort übernachten wir in einem schönen Hotel „Gut Marienbildchen“. Abends werden wir mit einem ausgezeichneten Essen verwöhnt.

2. Etappe (Roetgen – Monschau): Das Wetter ist gut, Sonne und nicht zu warm. Abmarsch 9.45 Uhr nach einem ausgedehnten Sektfrühstück. Über Pfade und hübsche Waldwege führt der Eifelsteig durch das Naturschutzgebiet „Hohes Venn“, zum Teil durch Belgien. Es geht über den Berg Steling (658 m) mit einer grandiosen Aussicht. Da es sich um eine regenreiche Gegend handelt, sind auch die Wege oft matschig (Achtung Sturzgefahr!). Das Ziel Monschau ist eine gut erhaltene sehenswerte Stadt an der Rur.

3. Etappe (Monschau – Einruhr): Vor uns liegt die längste Etappe mit       27 km und 850 m Aufstieg. Die Wege sind schön und abwechslungsreich. Wir kommen in den hübschen Ort Höfen mit seinen sehenswerten fünf bis acht Meter hohen Buchenhecken welche die schmucken Häuser vor dem Wind schützen. Hier beginnt der Nationalpark Eifel. In Einruhr sind wir alle ganz schön geschafft, noch ein kleiner Anstieg und wir sind im Hotel Sonnenhof.

4. Etappe (Einruhr – Gemünd): Nach einem reichhaltigen Frühstück geht es bei sehr gutem Wetter weiter. Eine interessante Etappe: ein großer ehemaliger Truppenübungsplatz, der von der Natur so langsam wieder zurück erobert wird. Wir gehen durch das seit 1946 verlassene und zerstörte Dorf Wollseifen zur früheren NS-Ordensburg Vogelsang. Es ist beeindruckend und macht nachdenklich! Ein kurzer Abstecher nach Morsbach in ein entzückendes Bauernkaffee. Bei leckerem Kuchen und Schmalzbrot eine lohnende Rast. Danach wandert es sich wieder umso leichter.

5. Etappe (Gemünd – Kloster Steinfeld): Am letzten Wandertag geht es nach Steinfeld mit seinem großen Kloster. Das Wetter ist schwül und es regnet. Mit Schirm und Regencape wird die Strecke gemeistert. In der Klosterschänke gibt es eine zünftige Jause mit leckerem Eifeler Landbier. Vom Hotelier werden wir wieder zurück nach Gemünd gebracht.

Wir sind von dem ersten Drittel des Eifelsteigs mit ca. 100 km sehr begeistert. Trotz einiger Anstrengungen eine lohnenswerte Wanderung durch eine einmalige Naturlandschaft, die wir durch eine harmonische Gruppe um so mehr genossen haben. Die Rückreise mit dem Bus nach Düren ist etwas abenteuerlich. Dann mit dem Zug über Bochum nach Witten.

Marianne und Manfred Schäfer