Erster Sieg für Ruhrtal im neuen Jahr

Nur kurz durfte die Zweitvertretung des DJK Oespel-Kley diesen Sonntag auf einen Sieg hoffen. Nach zuletzt zwei Spielen ohne Sieg hatte man auf Ruhrtaler Seite einiges wieder gut zu machen. Nach ausgeglichener Anfangsphase setzte man sich im Laufe der ersten Halbzeit erst auf drei, dann sogar auf vier Tore ab. Trotz der spielerischen Dominanz lief auf Seiten der Ruhrtaler noch nicht alles zusammen. Immer wieder gelang es den Gästen, ihren bulligen Kreisläufer anzuspielen, den die Ruhrtaler Deckung nur schwerlich in den Griff bekam. Zudem wurde das Umschaltspiel aus der Abwehr heraus noch nicht konsequent genug umgesetzt, was den konditionell unterlegenen Gegenspielern erlaubte, durchzuatmen. Dementsprechend war die 15:11 Führung zur Halbzeit zwar recht komfortabel, aber für die erste Mannschaft nur bedingt zufriedenstellend.
Nach dem Seitenwechsel trat dann der stärkste Gegner des Ruhrtaler Teams in Erscheinung, man selbst. Immer wieder scheiterte man mit gut herausgespielten Chancen am gegnerischen Torhüter oder verlor den Ball bereits in der Vorwärtsbewegung. Dies ermöglichte es den Gästen aus Dortmund, wieder ins Spiel zurück zu kommen und auf zwei Tore zu verkürzen (24:22). Erst eine Auszeit von Trainer Stephan Pade brachte wieder die nötige Ruhe in die Mannschaft und man konnte die letzten Spielminuten dank einer erneut gewachsenen Führung einigermaßen entspannt bestreiten. Nach diesem ersten positiven Zeichen im neuen Jahr bleibt nur noch zu hoffen, dass die erste Mannschaft diesen Trend beibehalten kann und ihr Potential wieder vollends ausschöpft.
Viele Verbesserungsmöglichkeiten im Spiel sah auch Trainer Stephan Pade: „Ich freu mich, dass wir unseren ersten Sieg im 2016 eingefahren haben. Ich würde es
mir allerdings wünschen, dass wir es auch mal wieder schaffen, über volle 60 Minuten eine konzentrierte Leistung abzurufen. Damit meine ich in diesem Fall speziell die Phase zwischen der 40. Und der 50. Minute, wo wir den Gegner von 21:15 auf 24:22 herankommen lassen. Es ist zwar nunmehr im modernen Handball nicht viel, aber in diesem Spiel dürfen wir, ohne dem Gegner zu nahe treten zu wollen, keine 22 Gegentore kassieren. Hinzu kommt, dass 38 Fehlwürfe und 17 Turnover, also 55 Ballverluste eindeutig viel zu viel sind. Hier müssen wir uns auf jeden Fall wieder steigern. Erfreulich ist, dass Phillip Hensel nach überstandener Verletzung wieder dabei ist und dass sich die Tore dieses mal auf die komplette Mannschaft verteilen.

Es spielten: Böker, Agatz, Denner, (3)
Teeke (3), Böhmer (4), Razeng (2), Dickamp (1), Ader (4/1), Gies (5), Seemann (2/1), Suerkemper, Hensel (1), Radtke (1), Osthaus (4)

Bericht von Niklas Teeke

Das könnte Dich auch interessieren …