Stammtisch der Alt Herren Handballer


Aus Anlass unseres 100-jährigen Vereinsjubiläums trafen sich am 20.Januar auf Einladung des Vorstandes 13 Vereinsmitglieder der Handballabteilung zu einem so genannten Stammtisch der „Alt-Herren Handballer“ in der Casino Gesellschaft. Zu Beginn würdigten die Anwesenden unser neues Ehrenmitglied Ambrosius Günther mit dem „Steigerlied“ der Bergleute und einem herzlichen „Glück Auf“.
Danach wurden Anekdoten und Bilder ausgetauscht; die Themen wechselten vom Sportplatzbau an der Pferdebachstraße, der Feldhandballzeit mit der Rhein-Weser-Meisterschaft 1949/1950 bis zum
Übergang zum Hallenhandball und den Aufstiegen in die Landesliga. Dabei wurden auch die bereits verstorbenen Freunde und Bekannte nicht vergessen. Aber auch die, die nicht kommen konnten, wurden erwähnt. So verging die Zeit bei einem leckeren Grünkohlessen wie im Pflug. Viele hatten sich nach langer Zeit wiedergesehen. Man war sich einig, dass es nicht das letzte Treffen in dieser Art gewesen sein soll. Sicherlich gibt es im Jubiläumsjahr noch manchen Anlass sich zu sehen.
Reinhard Knaup

Reinhard Knaup

Ruhrtal hat einen Schützenkönig

Die zweite Mannschaft war bereits im Mai auf Ihrer traditionell durchgeführten Mannschaftsfahrt. Wie immer war das Ziel eine Überraschung für alle und wurde von den beiden Organisatoren Karl und Jörg , vielen Dank noch einmal für die hervorragende Organisation!, bis zur Ankunft am Zielort nicht preisgegeben. Es ging mit dem Zug ins Münsterland, nahe an die holländische Grenze ins idyllische Dorf Alstätte. Auf dem Programm standen Kegelabend, eine Fahrradtour ins nahegelegene holländische Enschede mit Besuch des Wochenmarktes (und Gaststätten zur Erfrischung) und ein kleines Wettschießen, das vom sehr freundlichen Gastwirt der Unterkunft organisiert und am eigenen Schießstand durchgeführt wurde. Es dauerte etwas länger, war die Zielgenauigkeit der Teilnehmer doch noch etwas eingeschränkt. Zumal jeder sich auch über die Pflichten eines neuen Schützenkönigs bewusst war und wohl extra ein paar Zentimeter daneben ansetzte. Nichts desto trotz fiel der Schützenvogel letztendlich irgendwann und der König war ermittelt. Ob zufall oder nicht….der Ruhrtaler Schützenkönig ist unser treuer und geschätzter Vorsitzender der Handballabteilung…Helmut!

Das Wochenende war für alle beteiligten ein großer Spaß, zumal auch das Wetter passte und alle Teilnehmer wieder heil und gesund nach Hause gekommen sind.

Ruhrtal hält im Derby nur 50 Minuten mit

Am letzten Spieltag der Saison 2017/2018 ging es für beide wittener Mannschaften nur noch um den Ruhm des Derbysiegers. Während Ruhrtal weiterhin auf 7 Feldspieler verzichten musste, reisten die Gäste der HSG Annen-Rüdinghausen mit einer vollen Besetzung an. Von einem Leistungsunterschied sah man in der ersten Halbzeit jedoch nichts. Während die Ruhrtaler wie gewohnt ihre spielerische Stärke im Angriff  nutzten, um sich gute Wurfpositionen zu erarbeiten, setzten die Gäste wie zu erwarten auf Würfe aus dem Rückraum und 1-gegen-1 Situationen. Dabei ließen jedoch beide Mannschaften eine Vielzahl von Chancen liegen, insbesondere die Ruhrtaler wollten zu genau werfen und scheiterten ein ums andere Mal an Pfosten oder Latte. Ende der ersten Halbzeit konnten sich die Gäste so erstmalig auf 3 Tore absetzen (8:11). Dann drehten die Ruhrtaler jedoch auf, nutzten ihre Chancen konsequent und profitierten von einigen Fehlern der HSG und konnten so bis zur Pause auf 11:11 ausgleichen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit setze die erste Mannschaft diesen Trend zunächst fort, vergab beim Stand von 14:12 jedoch eine Vielzahl hochkarätiger Chancen, wodurch die HSG immer auf Schlagdistanz bleiben konnte. Diese Abschlussschwäche konnten die Gäste Mitte der zweiten Halbzeit nutzen, um das Spiel zu ihren Gunsten zu drehen und selbst mit 2 Toren in Führung zu gehen (17:19). In der Schlussphase des Spiels machte sich die dünne Besetzung der Ruhrtaler dann doch noch bemerkbar und es fehlte die letzte Kraft, um das Spiel noch einmal eng zu gestalten. Dadurch konnten sich die Gäste auf bis zu 5 Tore absetzen (18:23) und den Sieg beim Stand von 23:26 einfahren.

Trainer Stephan Pade sah trotz der ersten Derbyniederlage der Saison keinen Anlass zu schlechter Stimmung: „Es war nochmal ein ansehnliches Spiel zum Saisonausklang, das wir bis ca. 10 Minuten vor Schluss offen gestaltet haben. Bei unserer dünnen Personaldecke ist es nicht verwunderlich, dass uns gegen Ende des Spiels dann doch etwas die Kräfte schwinden. Umso wichtiger ist es vorher schon den Grundstein für ein erfolgreiches Spiel zu legen. Dies ist uns im Gegensatz zur letzten Woche gegen Hörde dieses mal leider nicht gelungen. Verantwortlich dafür war das Auslassen mehrerer guter Torchancen. Allein beim Stand von 14:12 5 Minuten nach der Halbzeit hatten wir mehrfach die Chance uns weiter abzusetzen. Insgesamt bin ich mit dem Saisonverlauf gerade wegen der überaus widrigen Begleitumstände sehr zufrieden.“

Es spielten: Böker (1), Agatz (1), Glass (5/1), Denner (6/3), Dickamp (2), Ader (4/2), Gies (1), Cassel (3), Winter

Ruhrtal erkämpft sich Sieg in Minimalbesetzung

Das letzte Auswärtsspiel der Saison wirkte auf dem Papier wie eine kleine Sache. Auf der einen Seite die Ruhrtaler, Tabellenfünfter und beste Mannschaft nach dem 6. Spieltag, auf der anderen Seite Hörde, als Tabellenzwölfter dem Abstieg nur knapp entgangen.

Die personelle Situation der Ruhrtaler, die mit 8 Spielern, davon 2 Torhütern, anreisten, machte aus der Partie jedoch ein Spiel auf Augenhöhe. Den besseren Start in die Partie erwischten zunächst die Gastgeber. Durch anfängliche Abstimmungsprobleme in der ruhrtaler Abwehr gelangten sie schnell mit 3:0 in Führung. Auf der Gegenseite hatten die Ruhrtaler zunächst mit einigen technischen Fehlern zu kämpfen, die die Gastgeber konsequent ausnutzten. Weiter als auf 3 Tore ließ Ruhrtal Hörde jedoch nicht davoneilen. In den ersten 30 Minuten der Partie gelang es ihnen jedoch nicht, das Ruder herumzureißen. Über 6:4 und 9:7 ging es mit einem 2-Tore Rückstand in die Kabine (14:12).

Nach der Halbzeit gelang es den Ruhrtalern trotz des Personalnotstands wie schon gegen Aplerbeck sowohl im Angriff, als auch in der Abwehr einen Gang hochzuschalten und den Rückstand bis Mitte der zweiten Halbzeit in eine 2-Tore Führung umzuwandeln. Die Umstellung von einer 6:0 auf eine 5:1 Abwehrformation verringerte den Druck der gegnerischen  Rückraumspieler auf die Abwehr und provozierte den ein oder anderen Ballverlust. Ein konditioneller Nachteil der Gäste war zu keinem Zeitpunkt der Partie zu sehen. So gelang es den Ruhrtalern bis auf 4 Tore davonzuziehen (23:27). Kurz vor Schluss gelang es der hörder Mannschaft das Spiel noch einmal spannend zu machen. Zu mehr reichte es dann aber nicht mehr, die Ruhrtaler gewannen kämpferisch hochverdient mit 27:28 und können mit Rückenwind in das noch anstehende Derby gegen Annen-Rüdinghausen gehen.

Auch Trainer Stephan Pade war mit der gezeigten Einstellung der Mannschaft zufrieden: „Der Kader wird eher dünner anstatt breiter. So stand das Spiel gegen Westfalia Hörde unter dem Titel „Auswechselspieler werden überbewertet“. Dieses Mal saß lediglich Jakob Böker in Feldspielerkluft auf der Auswechselbank. Insgesamt eine schöne Kondotionseinheit für alle Beteiligten. So gesehen bin ich natürlich sehr zufrieden mit der gezeigten Leistung und freue mich, dass die Mannschaft sich für ihren Aufwand gegen eine stark verbesserte hörder Mannschaft selbst belohnt hat. Als zusätzliche Belohnung erhielten wir für unseren Sieg noch den 4. Tabellenplatz.“

Es spielten: Böker, Agatz, Glass (9), Gies, (3) Cassel (2), Denner (6), Dickamp (5), Teeke (3/1)

Ruhrtaler Rumpftruppe ringt Aplerbeck nieder

7 Spieler: Auf so viele musste Trainer Stephan Pade im vorletzten Heimspiel der Saison gegen die DJK Ewaldi Aplerbeck verzichten. Neben den Rückraumspielern Florian Glass, Marvin Küper, Phillip Hensel, Arne Osthaus und Cedric Böhmer fehlten auch Außenspieler Jan Gies und Kreisläufer Tobias Andersen. Nach längerer Verletzungspause kehrte dafür Sebastian Heier wieder auf die Spielfläche zurück.

Entsprechend ungewohnt war auch die Anfangsformation der Ruhrtaler, die zeitweise mit Torhüter Jens Agatz im Feld spielten. Die Ruhrtaler präsentierten sich davon jedoch unbeeindruckt und gestalteten das Spiel ab der ersten Minute ausgeglichen. In der Abwehr stand man wie gewohnt gut und erlaubte dem Gegner nur wenige gute Abschlusschancen. Im Angriff spielte man über große Strecken diszipliniert und geduldig und ließ die Gäste kaum ins schnelle Umschaltspiel kommen. Bis zur 24. Minute gelang es so keiner Mannschaft sich abzusetzen (9:9). In den letzten Minuten der ersten Halbzeit leisteten sich die Ruhrtaler jedoch einige leichtsinnige Ballverluste in der Vorwärtsbewegung und mussten so mit einem 2-Tore-Rückstand in die Halbzeitpause gehen (11:13).

In der zweiten Halbzeit forderten die vielen Ausfälle und die dadurch bedingten limitierten Wechselmöglichkeiten nicht den erwarteten Tribut. Im Gegenteil, die Ruhrtaler legten vor allem in der Abwehr nochmal einen Zahn zu und konnten so Mitte der ersten Halbzeit wieder ausgleichen (16:16). Neben ansteigenden Torhüterleistung war es insbesondere der kämpferische Einsatz der Ruhrtaler, der Aplerbeck zu schaffen machte. Sowohl im Angriff, als auch in der Abwehr zeigte man eine hohe Laufbeteitschaft und wirkte auch körperlich präsenter als die Gäste, die kaum noch zum Torerfolg kamen. In den letzten 15 Minuten der Partie konnte die erste Mannschaft sich so einen 3-Tore-Vorsprung erspielen, an dem auch die Offensive Manndeckung von Aplerbeck in den Schlussminuten nichts mehr ändern konnte. Der 22:19 Heimsieg der Ruhrtaler war aufgrund der kämpferischen Einstellung und der geschlossenen Mannschaftsleistung letzten Endes verdient. 6 Gegentore in der zweiten Halbzeit sprechen eine deutliche Sprache.

Es spielten: Böker, Agatz (1), Denner (3), Dickamp, Teeke (6), Heier (5/1), Cassel (3), Ader (4), Winter

Ruhrtaler Serie reißt gegen OSC

Die erste Mannschaft erwischte gegen die Zweitvertretung des OSC einen gebrauchten Tag. Von Beginn an gelang es den Ruhrtalern weder in der Abwehr, noch im Angriff  auf ihrem Normalniveau zu spielen. Die Abwehrarbeit war geprägt von Abstimmungsproblemem, wodurch entweder die Rückraumspieler in aussichtsreiche Wurfpositionen gelangen, oder der Kreisläufer freigespielt werden konnte. Im Angriff stach insbesondere die stark unzureichende Passqualität der Ruhrtaler heraus, weshalb kaum Druck auf die weit heraustretende Abwehr des OSC aufgebaut werden konnte. Hinzu kamen etliche Ballverluste und von der gegnerischen Abwehr abgefangene Bälle. Bereits in der ersten Halbzeit konnten sich die Gastgeber dadurch von 7:5 auf 13:5 absetzen, was an diesem Tag bereits die Vorentscheidung brachte. Auch eine sehr deutliche Halbzeitansprache von Trainer Stephan Pade konnte keinen allzu großen Umschwung bei den Ruhrtalern herbeiführen, die zu keinem Zeitpunkt die Partie noch einmal spannend machen konnten. Die 37:26 Niederlage war im Hinblick auf die erschreckende Fehlerquote der Ruhrtaler im Angriff auch in der Höhe verdient. Durch diese Niederlage verliert Ruhrtal den Anschluss an die Spitzengruppe. Entsprechend enttäuscht war auch Trainer Stephan Pade nach dem Spiel: „Es war eigentlich klar, dass wir 5 Langzeitverletzte auf Dauer nicht werden kompensieren können. Speziell in diesem Spiel hat man deutlich gemerkt, dass uns die Alternativen fehlen. Nach relativ ausgeglichenem Start (7:5 Nach 15 Minuten) ist dann der Gegner durch viele technische Fehler unsererseits im Angriff auf 13:5 davongezogen. Dieser Rückstand konnten wir leider nicht mehr aufholen, auch wenn man das Gefühl hatte, dass wir uns in der zweiten Halbzeit zumindest um Ergebniskosmetik bemüht haben. Positiv sind hierbei noch die Abschlussquoten von Florian Glass, Nico Denner und Niklas Teeke, speziell in der zweiten Halbzeit zu erwähnen.“

Es spielten: Böker, Agatz, Denner (5), Cassel, Gies (1), Glass (9), Osthaus (1), Teeke (8/3), Dickamp, Ader (2)

Ruhrtal entscheidet Abwehrschlacht für sich

Vor den beiden Spitzenspielen in den kommenden Wochen galt es für die erste Mannschaft vergangenen Sonntag erst einmal,  sich den direkten Verfolger aus Mengede vom Leib zu halten.

Bereits in den ersten Spielminuten wurde ersichtlich, dass man als Zuschauer kein Offensivspektakel erwarten durfte. Kompakt stehende Abwehrreihen die mit hoher Laufbereitschaft und der notwendigen Aggressivität agierten, ließen auf beiden Seiten nur wenige gute Chancen zu. Gelang es dann einer Mannschaft doch einmal, die Abwehr zu durchbrechen und zu einer guten Wurfgelegenheit zu kommen, scheiterte man an den stark aufspielenden Torhütern. Hinzu kamen bei den Ruhrtalern einige Ballverluste in der Vorwärtsbewegung, wodurch sie ihre läuferische Überlegenheit nicht ausspielen konnten und sich die Tore im aufgebauten Angriff hart erarbeiten mussten. Der Halbzeitstand von 4:4 (!) machte mehr als deutlich, worauf der Fokus der Partie lag. Dementsprechend war auch die Halbzeitansprache von Trainer Stephan Pade, der von seiner Mannschaft im eigenen Angriff eine höhere Konzentration und Laufbereitschaft forderte.

Dies setzten die Ruhrtaler in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit auch sofort um. Innerhalb weniger Minuten gelang es, einige Bälle abzufangen und durch gut ausgespielten Gegenstöße zu einfachen Toren zu gelangen (7:4). Leider gelang es nicht, dies über die gesamte zweite Halbzeit fortzuführen, wodurch die Gäste wieder auf 9:8 herankommen konnten. Ein erneuter zwischenspurt der Ruhrtaler gepaart mit einigen Paraden von Tohrüter Jens Agatz besiegelte anschließend jedoch die Niederlage für Mengede und Ruhrtal konnte sich erneut absetzen (12:9). In der Schlussphase versuchten die Gäste noch einmal, mit einer 5-1 Deckung für Unruhe zu sorgen, der erhoffte Effekt blieb allerdings aus und Ruhrtal gewann die Abwehrschlacht mit 14:10.

Trainer Stephan Pade war entsprechend nur zur Hälfte zufrieden mit der gezeigten Leistung der ersten Mannschaft: „Das Spiel war geprägt von 2 sehr guten Abwehrreihen mit guten Torhütern dahinter. Dies ist sicherlich für den Zuschauer nicht so attraktiv, entspricht jedoch zumindest im Abwehrbereich dem, das man sich als Trainer vorstellt. Dies kann und darf allerdings nicht darüber hinweg täuschen, dass wir uns in den nächsten beiden Spielen gegen den OSC Dortmund 2 und Ewaldi Aplerbeck im Angriff deutlich steigern müssen. Ich bin allerdings sehr zuversichtlich, dass uns das gelingen wird. Aus einer geschlossen guten Mannschafsleistung in der Abwehr sticht die Leistung von Jens Agatz im Tor allerdings noch heraus.“

Es spielten: Böker, Agatz, Denner, Glass (4), Osthaus (1), Teeke (1/1), Gies (1), Cassel (2), Dickamp (3), Ader (2/1), Winter

Ruhrtaler mühen sich zu Pflichtsieg

Gegen den Tabellenvorletzten aus Asseln zählte für die erste Mannschaft vergangenen Sonntag nur ein Sieg, wollte man den Kontakt zu der Spitzengruppe nicht verlieren. Die Anfangsphase war jedoch zunächst von einigen Fehlwürfen auf beiden Seiten geprägt. Dabei gelang es der Ruhrtaler Abwehr, die Gegner aus der Nahwurfzone herauszuhalten und nur Würfe unter Bedrängnis aus dem Rückraum zuzulassen, die Torhüter Jens Agatz meist nicht vor große Probleme stellten. Die unzureichende Chancenverwertung der Ruhrtaler verhinderte, dass man schon früh wegziehen konnte. Die Halbzeitführung von 8:13 war aus Sicht der Ruhrtaler deutlich zu wenig, insbesondere wenn man die Qualität der nicht genutzten Chancen betrachtet, wäre bereits zu diesem Zeitpunkt mehr drin gewesen.

Nach Wiederanpfiff wirkten die Ruhrtaler zunächst ewas unkonzentriert, leisteten sich einige Ballverluste und technische Fehler im eigenen Angriff und hielten die Gastgeber dadurch im Spiel. Die spielerische und läuferische Überlegenheit der Ruhrtaler spiegelte sich im Ergebnis nicht wieder (15:20 Mitte der zweiten Halbzeit). In der Schlussphase versuchte Asseln noch einmal alles und nahm zwei Leute in Manndeckung. Dies verunsicherte augenscheinlich zunächst die Ruhrtaler und Asseln schnupperte noch einmal an einer Überraschung, nach ein paar Umstellungen fanden die Ruhrtaler jedoch die richtigen Antworten und fuhren einen verdienten und letztlich ungefährdeten aber nicht überragenden Auswärtssieg ein (22:27).

Trainer Stephan Pade war entsprechend nicht restlos von der Leistung seiner Mannschaft überzeugt: „Vom Grundsatz her, speziell in der ersten Halbzeit, haben wir konzentriert agiert, dies vor allem im Abwehrbereich. Im Angriff war es bis auf einige Unkonzentriertheiten ebenfalls ok. In der 2. Hälfte müssen wir allerdings deutlich konzentrierter spielen und das Spiel frühzeitig für uns entscheiden. Dies ist uns leider erst in der Schlussphase gelungen. Erfreulich ist, dass vor allem Nico Denner nach überstandener schwerer Verletzung von Mal zu Mal besser ins Spiel zurückfindet.“

Es spielten: Agatz, Denner (7/1), Cassel (2), Küper (5), Osthaus (1), Teeke (2/1), Glass (7), Böhmer (2), Gies (1), Dickamp, Winter,

Zweite Mannschaft beendet die Saison mit einem spannenden Spiel

Die zweite Mannschaft bestritt am Wochenende Bereits Ihr letztes Saisonspiel. Als erstes ist die herausragende Leistung unseres Torwarts Basti zu würdigen. Ohne Ihn hätten wir das Spiel nicht soweit offen halten können! Allerdings darf die taktische Meisterleistung unseres MV (jeder weiß wer das ist-oder?) und eines Spielers (Ich) nicht unerwähnt bleiben.
Mann schrieb die 57 Minute des Spiels: Wir versuchten alles und nahmen -man glaubt es nicht- den Torwart raus.
Er wusste gar nicht was los war, sonst auch keiner, selbst den Schiedsrichtern fiel erst beim 2 Mal der 7. Feldspieler auf….
Wir erzielten noch ein Tor, leider reichte es nicht zum Sieg. Übrigens wurde Basti zum „Man of the Match“ gewählt und durfte einen Preis mitnehmen. Es hat sehr viel Spaß gemacht!!!!!
Ebenfalls nicht vergessen darf man die erneut fehlerfreie Leistung unseres treuen Zeitnehmers Gerd, dessen pfadfinderisches Motto „Allzeit bereit“ kein anderes Vereinsmitglied zu toppen vermag.

Bericht: Karl Färber
Foto: Eckardt Winter

Ruhrtaler überzeugen zur Prime Time

Kurz vor Ostern musste die erste Mannschaft am vergangenen Freitag Abend ihr Nachholspiel gegen den TV Brechten bestreiten. Doch von Müdigkeit war beiden Mannschaften nichts anzumerken. Spielstark und mit hohem Tempo durchbrachen die Ruhrtaler immer wieder die gegnerische Deckung und ließen dem Torhüter keine Chance. Brechten gelangen zunächst noch einige Tore aus dem Rückraum, weshalb sich die Anfangsphase noch ausgeglichen und mit vielen Toren auf beiden Seiten gestaltete (5:5) nach 7 Minuten). Dann schoben die Ruhrtaler hinten den Riegel vor und traten entschlossen gegen die brechtener Rückraumschützen heraus, wodurch deren Angriffe ins Stocken gerieten. Der brechtener Abwehr gelang es auf der Gegenseite nicht, die Ruhrtaler zu stoppen, weshalb sich diese nach 10 Minuten erstmal auf 3 Tore absetzen konnten (8:5). Der ersten Mannschaft gelang es während der gesamten ersten Halbzeit, das Niveau im Angriff auf konstant hohem Niveau zu halten und sich immer weiter abzusetzen. Dies spiegelte auch die Halbzeitführung von 17:11 wieder, die sowohl die starke Angriffs- als auch Abwehrleistung verdeutlicht.

Die Reaktion der Brechtener war eine immer offensiver werdende Deckung in der zweiten Halbzeit, mit der man den Spielfluss der Ruhrtaler unterbrechen wollte. Dies zeigte zunächst auch Wirkung, die Ruhrtaler leisteten sich einige unnötige Ballverluste und ließen Brechten bis auf 4 Tore herankommen (20:16). Dann jedoch stellte man sich besser darauf ein, bewegte sich mehr ohne Ball und zog bis zum Ende immer weiter davon. Der Endstand von 33:22 machte die Kräfteverhältnisse an diesem Abend deutlich. Insbesondere die Variabilität des Ruhrtaler Kaders bereitete den Gästen Schwierigkeiten. Sei es aus dem Rückraum, über die Außenpositionen, oder aus der Nahwurfzone, die Ruhrtaler waren zu jedem Zeitpunkt torgefährlich.

Auch Trainer Stephan Pade war von der gezeigten Leistung sehr angetan:

„Ich bin sehr zufrieden mit der gezeigten Leistung. Insbesondere in der ersten Halbzeit war das mit das Beste, was ich in knapp 5 Jahren als Trainer von Ruhrtal erlebt habe. Selbst nach einer kurzen Eingewöhnungsphase, als der Gegner auf eine sehr offensive Deckung umstellte, haben wir nicht nachgelassen und den Gegner an diesem Abend klar dominiert. Dieses Mal besonders herauszuheben ist die Angriffsleistung beider Außenspieler, hier vor allem Jan Cassel als Rechtshänder auf Rechtsaußen und Kreisläufer Niklas Teeke, der immer wieder durch die Rückraumspieler hervorragend in Szene gesetzt wurde.“

Es spielten: Böker, Agatz, Denner (1), Küper (5), Dickamp (3), Ader (2), Teeke (9/3), Glass (5),  Cassel (5), Gies (3), Winter, Radtke

Ruhrtaler tun sich in eigener Halle schwer

Mit der zweiten Mannschaft des TuS Höchsten kam vergangenes Wochenende die nächste Mannschaft mit der die Ruhrtaler noch eine Rechnung offen hatten in die Jahnhalle.

Doch die erste Halbzeit weckte zunächst unerfreuliche Erinnerungen an das Hinspiel. Eine statische Spielweise im Angriff brachte die Gäste zu selten in Bewegung, um den Ruhrtalern die nötigen Räume zu ermöglichen. Leider konnte man das über die eigenen Abwehrreihen nicht behaupten. Fehlerhafte Absprachen und eine zu geringe Beinarbeit verschafften den Rückraumschützen des TuS Höchsten immer wieder gute Wurfpositionen, die konsequent genutzt wurden. Bereits Mitte der ersten Halbzeit liefen die Ruhrtaler dadurch bereits einer 4-Tore Führung hinterher (5:9 nach 18 Minuten). Wenige Minuten später gelang es den Gästen sogar, diese Führung erstmalig auf 6 Tore auszubauen, was die Ruhrtaler bis zum Halbzeitstand von 10:14 jedoch wieder revidieren konnten. Der Leistung der Mannschaft entsprechend, fiel auch die Halbzeitansprache von Trainer Stephan Pade sehr deutlich aus. Er forderte vor allem die nötige Laufbereitschaft und mehr Biss von seiner Mannschaft ein.

Dieser Appell zeigte mit Beginn der zweiten Halbzeit auch umgehend Wirkung. Innerhalb weniger Minuten kämpften sich die Ruhrtaler, die nun ein deutlich höheres Tempo an den Tag legten, bis auf 1 Tor heran. Die erste Führung für die Gastgeber in der zweiten Halbzeit gelang allerdings erst in den letzten 15 Minuten  der Partie (20:19). In einer extrem spannenden Schlussphase, in der die Gäste zunächst mit 2 Toren in Führung gingen, konnten die Ruhrtaler das Ruder nochmals herumreißen und einen hart erkämpften, aber nicht unverdienten, 23:22 Sieg einfahren.

Will man am nächsten Freitag gegen die Zweitvertretung aus Brechten im Nachholspiel jedoch auch punkten, so muss hier eine deutliche Leistungssteigerung, sowohl im Angriff, als auch in der Abwehr, stattfinden.

Auch Trainer Stephan Pade blickt mit gemischten Gefühlen auf das Spiel zurück:

„Nach unzureichender erster Hälfte, in der wir vor allem den letzten Einsatzwillen und die nötige Laufbereitschaft haben vermissen lassen, kamen wir deutlich motivierter aus der Kabine. Hier haben wir direkt nach Wiederanpfiff das gezeigt, was uns in der Regel auszeichnet: Kampfgeist, hohe Laufbereitschaft und Tempospiel. Nun hat auch unsere Abwehr inklusive Torhüter gut ins Spiel zurückgefunden und dies nach ursprünglich 6 Toren Rückstand (7:13 kurz vor der Pause) in einen Sieg umgewandelt. In der zweiten Hälfte konnte man sehen, warum wir von den letzten 13 Spielen lediglich eines, unglücklich gegen den Tabellenführer Husen-Kurl, mit einem Tor verloren haben. Für mich als Trainer immer erfreulich: die geschlossen gute Mannschaftsleistung in der zweiten Halbzeit.“

Es spielten: Böker, Agatz, Küper (3), Denner (2), Glass (5), Cassel, Osthaus (4), Teeke (3/3), Gies (1), Winter, Dickamp (2), Ader (3)

Ruhrtaler nehmen Punkt mit zurück über den Fluss

Im dritten Derby der Saison ging es für die erste Mannschaft am vergangenen Samstag zum Aufstiegsaspiranten nach Bommern.

Die Ruhrtaler waren von Beginn an gut auf die Gastgeber eingestellt und erwischten den besseren Start. Das schnelle Angriffsspiel der Ruhrtaler fand immer wieder die Lücken in der gegnerischen Abwehr. Dadurch kam man immer wieder zu guten Abschlusschancen aus der Nahwurfzone. In der Abwehr setze man die zuvor besprochenen taktischen Maßnahmen konsequent um und verhinderte vor allem die erste und zweite Welle der Bommeraner fast vollständig. Die Gastgeber, die sich jedes ihrer Tore hart erarbeiten mussten, scheiterten insbesondere in den Anfangsminuten immer wieder an der kompakt stehenden ruhrtaler Abwehr oder den Torhütern dahinter. Probleme hatten die Ruhrtaler auf der Gegenseite immer dann, wenn sie das Tempo im aufgebauten Angriff verlangsamten und mit zu wenig Vorbereitung zum Torabaschluss kommen wollten. Die Halbzeitführung von 10:11 für die Ruhrtaler spiegelt den Abwehrfokus des Spiels dabei deutlich wieder.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die erste Mannschaft plötzlich in einem ganz anderen Licht. Einige überhastete Abschlüsse und liegen gelassen Großchancen führten in Verbindung mit einer nun ungeordnet stehenden Abwehr dazu, dass Bommern bereits in der ersten Hälfte der zweiten Halbzeit die Führung übernehmen und diese bis auf 3 Tore (19:16) ausbauen konnte. Davon ließen sich die Ruhrtaler jedoch nicht beeindrucken und erkämpften sich mit einem Kraftakt in der Schlussphase wieder  ein Unentschieden. In der letzten Spielminute verpassten es dann beide Mannschaften, den entscheidenden Treffer zu landen, weshalb die Punkteteilung (22:22) dem Spiel auch gerecht wurde.

Auch Trainer Stephan Pade war mit dem Auftritt seiner Mannschaft im Großen und Ganzen zufrieden:

„Nach sehr gutem Start unsererseits (4:0) und recht ausgeglichenem Spiel in der Folgezeit hat sich Bommern bis zur Halbzeit bis auf 1 Tor herangekämpft. Verantwortlich dafür war in erster Linie die aggressive Deckungsarbeit des Gegners. Unser Spiel war in der Folgezeit zu stark von Einzelaktionen geprägt, ohne diese durch ein entsprechendes Tempospiel gut vorzubereiten. Trotzdem haben wir Moral bewiesen und einen 3-Tore Rückstand kurz vor Schluss noch in ein Unentschieden umgewandelt. Man muss an dieser Stelle auch einmal akzeptieren, dass der Gegner seine Sache speziell in der Abwehr wirklich gut gemacht hat“.

Es spielten: Böker, Agatz, Denner, Glass (5), Küper (1), Osthaus (1), Dickamp, Winter (1), Teeke (7/5), Gies (2), Cassel (1), Böhmer (3), Ader (1)