Niederlage gegen Tabellenschlusslicht

Sieben Feldspieler reichen nicht, auch nicht gegen den Tabellenletzten Germania Marterloh. Zwar spielt die erste Mannschaft des TuS Ruhrtal in den verbleibenden fünf Partien nur noch um die berühmte goldene Ananas, die 29:34-Heimniederlage gegen die Dortmunder dürfte aber doch schwer im Magen liegen. Allenfalls in den ersten zwanzig Minuten hatten die Ruhrtaler das Spiel unter Kontrolle und strahlten so etwas wie Souveränität aus, dann witterte Marterloh seine Chance und fasste sich ein Herz. Gerade einmal die Hälfte des etatmäßigen Kaders der Ruhrtaler war mit an Bord, der Rest war verletzt, verhindert oder wurde für die abstiegsbedrohten Reserve-Mannschaften eingesetzt.


Mit Nils Kaffka stand zudem nur ein einziger großgewachsener Rückraum-Spieler zur Verfügung, er traf insgesamt elf Mal. Schon vor der Halbzeit schnupperten die Dortmunder so Morgenluft und zogen auf 17:15 davon. Nach dem Seitenwechsel wurde es dann ganz bitter für den TuS, bis auf zehn Tore konnten sich die sonst so vom Misserfolg geplagten Germania-Akteure absetzen. „Wir haben im Angriff viel zu viele einfache Fehler gemacht und Marterloh so zu Kontern eingeladen“, wusste auch Spielertrainer Sebastian Zybon. Ein letztes Aufbäumen wurde durch zwei Zeitstrafen im Keim erstickt, sodass am Ende ein 29:34 stand. Trotz der personellen Notlage bleibt solche eine Niederlage gegen das Kreisliga-Schlusslicht eine kleine Blamage.

Ruhrtal: Böker, Mertens; Zybon (2), Kaupen (1), Drewezke (4), Denner (4/1),
Hönig (5/1), Kaffka (11/1), Glass (2).

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