Ruhrtal startet mit glanzlosem Sieg ins neue Jahr

Mit dem ersten Spiel im neuen Jahr gegen die DJK Westfalia Hörde hatten die Ruhrtaler die Gelegenheit, trotz des verkorksten Saisonstarts das Punktekonto noch in der Hinrunde auszugleichen.

Das Spiel begann zunächst recht zäh, die erste Mannschaft brauchte bis zur Mitte der ersten Halbzeit, um richtig ins Spiel zu kommen. Zunächst passierten noch zu viele Unkonzentriertheiten in der Abwehr, sowie einige überhastete Abschlüsse im eigenen Angriff. Bis zum 6:5 konnten die Gäste so an den zuletzt so starken Ruhrtalern dranbleiben. Nach einer Auszeit stabilisierten sich die Ruhrtaler in der Deckung und spielten vorne geduldiger, auch, wenn noch zu viele Bälle in der Vorwärtsbewegung verloren gingen. Die Führung zur Halbzeit von 14:7 war dadurch mehr als verdient.

In der zweiten Halbzeit spielten die Ruhrtaler zwar meist souverän und ließen keinen Zweifel daran, wer spielerisch die stärkere Mannschaft ist, verbaselten jedoch zu viele Bälle in der ersten und zweiten Welle oder scheiterten aus aussichtsreicher Position am gegnerischen Torhüter. Da die Abwehr dafür gleichbleibend sicher stand, konnten die Gäste zu keinem Zeitpunkt großartig Kapital daraus schlagen, sondern vielen trotzdem weiter zurück, bis zum höchsten Rückstand von 22:12 nach 49 Minuten. Lediglich einer unkonzentrierten Schlussphase der Ruhrtaler war es geschuldet, dass die Niederlage letzten Endes nicht noch höher ausfiel, sondern auf 23:15 verkürzt werden konnte.

Dass man nächste Woche gegen den Lokalrivalen aus Annen eine konzentriertere Leistung abliefern muss, um siegreich vom Platz zu gehen, weiss auch Trainer Stephan Pade: „Mit der Abwehrleistung bin ich sehr zufrieden. Allein im Angriff hätte ich mir speziell in der 2. Halbzeit noch etwas mehr effizienz gewünscht. Bei allem Respekt, aber 9 Tore in der 2. Hälfte gegen Westfalia Hörde ist zu wenig. Nichtsdestotrotz freue ich mich natürlich über den deutlichen Sieg und unser erstmalig ausgeglichenes Punktekonto. Herauszuheben ist sicherlich die Avwehrleistung der gesamten Mannschaft, sowie die Leistung von Florian Glass im Angriff.“

Es spielten: Böker, Agatz, Küper, Osthaus (1), Andersen (1), Dickamp (3), Teeke (1), Razeng (1), Glass (7), Cassel (2), Gies (2), Böhmer (3), Ader (2)