Ruhrtaler gegen Höchsten ohne Chance

Gegen den Liga Neuling aus höchsten wollten die Rurtaler für das Wochenende den positiven Schwung aus dem ersten Saisonsieg mitnehmen und sich vom unteren Tabellenende entfernen. Doch von Beginn an kam man sowohl im Angriff als auch in der Abwehr nicht an das zuletzt dargebotene Level heran. In der Abwehr stand mal nicht kompakt genug und agierte auch nicht mit der nötigen Konsequenz um den Gegner aus der Nahwurfzone herauszuhalten. Insbesondere die Rückraumspieler auf den Halbposition kamen immer wieder zu guten Wurfchancen welche sie meist auch konsequent nutzten. Hinzu kamen auf Seiten der Ruhrtaler eine Vielzahl von 2-Minuten Strafen, wodurch sich die Räume für den Gegner im Angriff noch vergrößerten und es für die Ruhrtaler immer schwieriger wurde, ein angemessenes Tempo in den eigenen Angriff zu legen. Mitte der ersten Halbzeit lag man so bereits überdeutlich mit 12:3 hinten. Nach einer Auszeit kam man anschließend besser ins Spiel und konnte den Rückstand auf bis zu 5 Tore verkürzen (14:9). Zahlreiche technische Fehler verhinderten jedoch ein näheres herankommen, sodass man wieder mit Toren Rückstand in die Pause ging.In der zweiten Halbzeit gelang es den Ruhrtalern dann nicht mehr, den Gegner noch einmal richtig unter Druck zu setzen, was vor allem an der durch die vielen Zeitstrafen verunsicherten Abwehr lag, aber auch am weiterhin zu langsamen und ungenauen Angriffsspiel. Höchsten konnte so noch einmal davonziehen und letzten Endes einen ungefährdeten 28:17 Heimsieg verbuchen.
Trainer Stephan Pade hofft, dass sich die Mannschaft in den kommenden spielfreien Wochen nun erneut sammeln kann:

„Leider setzte sich die alte Tradition fort, dass wir gegen Mannschaften die mit routinierten Spielern besetzt sind welche teils auch schon höher gespielt haben, immer wieder Probleme haben. Dies spiegelt sich vor allem bei vielen individuellen Fehlern beim Abwehr Verhalten in 1 gegen 1 Situation wieder. Hinzu kam noch fehlendes Tempo im aufgebauten Angriff, vor allem in der ersten Hälfte. Zudem waren einige Spieler an diesem Abend von ihrer Normalform weit entfernt.“
Es spielten: Böker, Osthaus (1), Teeke  Glass (2), Heier (8/6), Gies (1), Küper, Winter (1), Andersen, Ader (1), Dickamp (1), Böhmer (2)