Ruhrtaler Rumpftruppe ringt Aplerbeck nieder

7 Spieler: Auf so viele musste Trainer Stephan Pade im vorletzten Heimspiel der Saison gegen die DJK Ewaldi Aplerbeck verzichten. Neben den Rückraumspielern Florian Glass, Marvin Küper, Phillip Hensel, Arne Osthaus und Cedric Böhmer fehlten auch Außenspieler Jan Gies und Kreisläufer Tobias Andersen. Nach längerer Verletzungspause kehrte dafür Sebastian Heier wieder auf die Spielfläche zurück.

Entsprechend ungewohnt war auch die Anfangsformation der Ruhrtaler, die zeitweise mit Torhüter Jens Agatz im Feld spielten. Die Ruhrtaler präsentierten sich davon jedoch unbeeindruckt und gestalteten das Spiel ab der ersten Minute ausgeglichen. In der Abwehr stand man wie gewohnt gut und erlaubte dem Gegner nur wenige gute Abschlusschancen. Im Angriff spielte man über große Strecken diszipliniert und geduldig und ließ die Gäste kaum ins schnelle Umschaltspiel kommen. Bis zur 24. Minute gelang es so keiner Mannschaft sich abzusetzen (9:9). In den letzten Minuten der ersten Halbzeit leisteten sich die Ruhrtaler jedoch einige leichtsinnige Ballverluste in der Vorwärtsbewegung und mussten so mit einem 2-Tore-Rückstand in die Halbzeitpause gehen (11:13).

In der zweiten Halbzeit forderten die vielen Ausfälle und die dadurch bedingten limitierten Wechselmöglichkeiten nicht den erwarteten Tribut. Im Gegenteil, die Ruhrtaler legten vor allem in der Abwehr nochmal einen Zahn zu und konnten so Mitte der ersten Halbzeit wieder ausgleichen (16:16). Neben ansteigenden Torhüterleistung war es insbesondere der kämpferische Einsatz der Ruhrtaler, der Aplerbeck zu schaffen machte. Sowohl im Angriff, als auch in der Abwehr zeigte man eine hohe Laufbeteitschaft und wirkte auch körperlich präsenter als die Gäste, die kaum noch zum Torerfolg kamen. In den letzten 15 Minuten der Partie konnte die erste Mannschaft sich so einen 3-Tore-Vorsprung erspielen, an dem auch die Offensive Manndeckung von Aplerbeck in den Schlussminuten nichts mehr ändern konnte. Der 22:19 Heimsieg der Ruhrtaler war aufgrund der kämpferischen Einstellung und der geschlossenen Mannschaftsleistung letzten Endes verdient. 6 Gegentore in der zweiten Halbzeit sprechen eine deutliche Sprache.

Es spielten: Böker, Agatz (1), Denner (3), Dickamp, Teeke (6), Heier (5/1), Cassel (3), Ader (4), Winter