Ruhrtaler überzeugen zur Prime Time

Kurz vor Ostern musste die erste Mannschaft am vergangenen Freitag Abend ihr Nachholspiel gegen den TV Brechten bestreiten. Doch von Müdigkeit war beiden Mannschaften nichts anzumerken. Spielstark und mit hohem Tempo durchbrachen die Ruhrtaler immer wieder die gegnerische Deckung und ließen dem Torhüter keine Chance. Brechten gelangen zunächst noch einige Tore aus dem Rückraum, weshalb sich die Anfangsphase noch ausgeglichen und mit vielen Toren auf beiden Seiten gestaltete (5:5) nach 7 Minuten). Dann schoben die Ruhrtaler hinten den Riegel vor und traten entschlossen gegen die brechtener Rückraumschützen heraus, wodurch deren Angriffe ins Stocken gerieten. Der brechtener Abwehr gelang es auf der Gegenseite nicht, die Ruhrtaler zu stoppen, weshalb sich diese nach 10 Minuten erstmal auf 3 Tore absetzen konnten (8:5). Der ersten Mannschaft gelang es während der gesamten ersten Halbzeit, das Niveau im Angriff auf konstant hohem Niveau zu halten und sich immer weiter abzusetzen. Dies spiegelte auch die Halbzeitführung von 17:11 wieder, die sowohl die starke Angriffs- als auch Abwehrleistung verdeutlicht.

Die Reaktion der Brechtener war eine immer offensiver werdende Deckung in der zweiten Halbzeit, mit der man den Spielfluss der Ruhrtaler unterbrechen wollte. Dies zeigte zunächst auch Wirkung, die Ruhrtaler leisteten sich einige unnötige Ballverluste und ließen Brechten bis auf 4 Tore herankommen (20:16). Dann jedoch stellte man sich besser darauf ein, bewegte sich mehr ohne Ball und zog bis zum Ende immer weiter davon. Der Endstand von 33:22 machte die Kräfteverhältnisse an diesem Abend deutlich. Insbesondere die Variabilität des Ruhrtaler Kaders bereitete den Gästen Schwierigkeiten. Sei es aus dem Rückraum, über die Außenpositionen, oder aus der Nahwurfzone, die Ruhrtaler waren zu jedem Zeitpunkt torgefährlich.

Auch Trainer Stephan Pade war von der gezeigten Leistung sehr angetan:

„Ich bin sehr zufrieden mit der gezeigten Leistung. Insbesondere in der ersten Halbzeit war das mit das Beste, was ich in knapp 5 Jahren als Trainer von Ruhrtal erlebt habe. Selbst nach einer kurzen Eingewöhnungsphase, als der Gegner auf eine sehr offensive Deckung umstellte, haben wir nicht nachgelassen und den Gegner an diesem Abend klar dominiert. Dieses Mal besonders herauszuheben ist die Angriffsleistung beider Außenspieler, hier vor allem Jan Cassel als Rechtshänder auf Rechtsaußen und Kreisläufer Niklas Teeke, der immer wieder durch die Rückraumspieler hervorragend in Szene gesetzt wurde.“

Es spielten: Böker, Agatz, Denner (1), Küper (5), Dickamp (3), Ader (2), Teeke (9/3), Glass (5),  Cassel (5), Gies (3), Winter, Radtke