Stammtisch der Alt Herren Handballer


Aus Anlass unseres 100-jährigen Vereinsjubiläums trafen sich am 20.Januar auf Einladung des Vorstandes 13 Vereinsmitglieder der Handballabteilung zu einem so genannten Stammtisch der „Alt-Herren Handballer“ in der Casino Gesellschaft. Zu Beginn würdigten die Anwesenden unser neues Ehrenmitglied Ambrosius Günther mit dem „Steigerlied“ der Bergleute und einem herzlichen „Glück Auf“.
Danach wurden Anekdoten und Bilder ausgetauscht; die Themen wechselten vom Sportplatzbau an der Pferdebachstraße, der Feldhandballzeit mit der Rhein-Weser-Meisterschaft 1949/1950 bis zum
Übergang zum Hallenhandball und den Aufstiegen in die Landesliga. Dabei wurden auch die bereits verstorbenen Freunde und Bekannte nicht vergessen. Aber auch die, die nicht kommen konnten, wurden erwähnt. So verging die Zeit bei einem leckeren Grünkohlessen wie im Pflug. Viele hatten sich nach langer Zeit wiedergesehen. Man war sich einig, dass es nicht das letzte Treffen in dieser Art gewesen sein soll. Sicherlich gibt es im Jubiläumsjahr noch manchen Anlass sich zu sehen.
Reinhard Knaup

Reinhard Knaup

Ruhrtal hat einen Schützenkönig

Die zweite Mannschaft war bereits im Mai auf Ihrer traditionell durchgeführten Mannschaftsfahrt. Wie immer war das Ziel eine Überraschung für alle und wurde von den beiden Organisatoren Karl und Jörg , vielen Dank noch einmal für die hervorragende Organisation!, bis zur Ankunft am Zielort nicht preisgegeben. Es ging mit dem Zug ins Münsterland, nahe an die holländische Grenze ins idyllische Dorf Alstätte. Auf dem Programm standen Kegelabend, eine Fahrradtour ins nahegelegene holländische Enschede mit Besuch des Wochenmarktes (und Gaststätten zur Erfrischung) und ein kleines Wettschießen, das vom sehr freundlichen Gastwirt der Unterkunft organisiert und am eigenen Schießstand durchgeführt wurde. Es dauerte etwas länger, war die Zielgenauigkeit der Teilnehmer doch noch etwas eingeschränkt. Zumal jeder sich auch über die Pflichten eines neuen Schützenkönigs bewusst war und wohl extra ein paar Zentimeter daneben ansetzte. Nichts desto trotz fiel der Schützenvogel letztendlich irgendwann und der König war ermittelt. Ob zufall oder nicht….der Ruhrtaler Schützenkönig ist unser treuer und geschätzter Vorsitzender der Handballabteilung…Helmut!

Das Wochenende war für alle beteiligten ein großer Spaß, zumal auch das Wetter passte und alle Teilnehmer wieder heil und gesund nach Hause gekommen sind.

Zweite Mannschaft beendet die Saison mit einem spannenden Spiel

Die zweite Mannschaft bestritt am Wochenende Bereits Ihr letztes Saisonspiel. Als erstes ist die herausragende Leistung unseres Torwarts Basti zu würdigen. Ohne Ihn hätten wir das Spiel nicht soweit offen halten können! Allerdings darf die taktische Meisterleistung unseres MV (jeder weiß wer das ist-oder?) und eines Spielers (Ich) nicht unerwähnt bleiben.
Mann schrieb die 57 Minute des Spiels: Wir versuchten alles und nahmen -man glaubt es nicht- den Torwart raus.
Er wusste gar nicht was los war, sonst auch keiner, selbst den Schiedsrichtern fiel erst beim 2 Mal der 7. Feldspieler auf….
Wir erzielten noch ein Tor, leider reichte es nicht zum Sieg. Übrigens wurde Basti zum „Man of the Match“ gewählt und durfte einen Preis mitnehmen. Es hat sehr viel Spaß gemacht!!!!!
Ebenfalls nicht vergessen darf man die erneut fehlerfreie Leistung unseres treuen Zeitnehmers Gerd, dessen pfadfinderisches Motto „Allzeit bereit“ kein anderes Vereinsmitglied zu toppen vermag.

Bericht: Karl Färber
Foto: Eckardt Winter

Ruhrtaler knacken Oespel erst spät

Vor dem Derby gegen den TuS Bommern 2 am kommenden Wochenende mussten die Ruhrtaler zunächst noch die Generalprobe gegen die Zweitvertretung von DJK Oespel-Kley meistern. Die erste Halbzeit gestaltete sich zunächst sehr ausgeglichen. Zwar waren die Ruhrtaler spielerisch und läuferisch überlegen, konnten dies jedoch zu selten zu ihrem Vorteil nutzen. Insbesondere die Abschlussquote ließ deutlich zu wünschen übrig, weshalb zu wenige der gut herausgespielten Chancen zum Torerfolg führten. In der Abwehr stand man im Grunde zwar recht kompakt, leistete sich aber zu viele individuelle Fehler und unglückliche Aktionen, die die Gäste immer wieder zu einfachen Toren einlud. Entsprechend knapp fiel auch die Pausenführung mit 13:11 für die Ruhrtaler aus.
Nach dem Seitenwechsel brauchte die erste Mannschaft noch einige Minuten, bevor sie wieder ganz aus der Kabine kamen. In der Zwischenzeit gelang es den Dortmunder Gästen, durch ein paar schnelle Tore gegen eine unsortierte Ruhrtaler Deckung das Ruder herumzureißen und das erste (und letzte) Mal in dieser Partie mit 13:14 in Führung zu gehen. Dies wirkte jedoch wie ein Weck-Schuss für die Gastgeber, die anschließend in ihrer stärksten Phase der Partie die Oespeler regelrecht überrollten und über 19:15 auf 22:16 erhöhten. Diesen Vorsprung konnte Oespel zu keinem Zeitpunkt mehr gefährlich werden, auch eine offensive Manndeckung in den letzten Spielminuten konnte nicht den gewünschten Erfolg bringen und die Ruhrtaler konnten den wohlverdienten Heimsieg zum Endstand von 29:24 einfahren.
Will man nächste Woche jedoch auch das dritte Derby der Saison für sich entscheiden, so werden die Ruhrtaler noch eine Schippe drauflegen müssen. Dass sie dazu in der Lage sind, haben sie in dieser Saison schon oft genug bewiesen.

Es spielten: Böker, Agatz, Glass (9), Winter (1), Denner, Gies (2), Küper (6), Teeke (5/3), Dickamp (3), Ader (3)

Unkonzentrierte Ruhrtaler kommen gegen Tabellenschlusslicht nicht über ein Unentschieden hinaus

Zum Start der Rückrunde weckten die zuletzt so sicheren Ruhrtaler Erinnerungen an den desaströsen Saisonstart. Bereits innerhalb der ersten Spielminuten vergaben die Ruhrtaler zahlreiche hochkarätige Torchancen. Durch die zunächst ebenfalls zu passiv und langsam agierende Abwehr musste man mit ansehen, wie der Tabellenletzte aus Dortmund Stück für Stück davonzogen. Nach 19 Minuten gelang der ersten Mannschaft lediglich 2 Tore (6:2). Zwar schraubten die Ruhrtaler die Torfrequenz anschliessend etwas nach oben und konnten bis zur Pause auf 9:8 verkürzen, Grund zur Euphorie bestand jedoch noch lange nicht. Zu unkonzentriert war dazu das Angriffsspiel, in dem man die gegnerische Abwehr zwar immer wieder ausspielte, dann jedoch am gegnerischen Torhüter oder dem Aluminium scheiterte.

In der zweiten Halbzeit bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild. Jedes Tor mussten sich die Ruhrtaler aufgrund ihrer Abschlussschwäche quasi doppelt erarbeiten, konnten jedoch trotzdem zum 11:11 ausgleichen. Einen wirklichen Aufschwung konnte dies der ersten Mannschaft jedoch nicht geben, nach 20 Minuten lag man wieder mit 3 Toren zurück (18:15). Erst in den Schlussminuten gelang den Ruhrtalern nach etlichen weiteren vergebenen Chancen der Ausgleich zum Endstand von 19:19. Sekunden vor dem Ende wäre sogar noch ein Sieg drin gewesen, doch passend zum bisherigen Spielverlauf  vergab man auch diese Chance.

Entsprechend frustriert war auch Trainer Stephan Pade nach dem enttäuschenden Remis: „Über die Abwehrleistung inklusive der Torhüter gibt es nicht viel zu sagen. Bis auf wenige Szenen ist das ein ganz ordentlicher Auftritt gewesen. Dafür spricht auch die Zahl von 19 Gegentoren. Was wir allerdings dafür vorne in Puncto Abschluss demonstriert haben, war an diesem Tag wirklich unter aller Kanone. Und das sage ich, ohne gegenüber den gegnerischen Torhütern respektlos sein zu wollen. Dafür spricht die Bilanz von insgesamt 23 Fehlversuchen und 5 vergebenen 7-Metern. Schlimm dabei ist nur, dass von diesen insgesamt dann 28 Fehlversuchen 25 glasklare Torchancen waren. Es ging in diesem Spiel also nicht darum, dass wir spielerisch versagt hätten. Wir sind letztendlich lediglich an unserer Abschlussschwäche gescheitert. Angenehme Ausnahme dabei, zumindest weitestgehend, war Rückraumspieler Dominik Ader.“

Es spielten: Böker, Agatz, Gies, Küper (1), Ader (8/1), Teeke (3), Glass (3), Cassel (2), Böhmer, Dickamp (1), Winter, Andersen (1)

Dezimierte Ruhrtaler überzeugen im Derby

„Heute müssen wir über unsere Schmerzgrenzen hinaus gehen“, so die Ansage von Trainer Stephan Pade an die erste ruhrtaler  Manschaft am vergangenen Samstag vor dem Duell gegen den Lokalrivalen Annen-Rüdinghausen. Hintergrund war die nur sehr sporadisch bestückte Bank der Ruhrtaler, die auf einige Kräfte im Rückraum verzichten mussten.

Umso mehr überraschten die Ruhrtaler durch zunächst sehr sicheres und überlegtes Angriffsspiel, mit dem man sich immer wieder klare Torchancen erspielen konnte. Anfängliche Absprachefehler in der Deckung sorgten jedoch dafür, dass sich die Anfangsphase noch sehr ausgeglichen gestaltete (4:4). Im Laufe der ersten Halbzeit fand sich Abwehr jedoch immer besser, wodurch man den Gastgebern keine einfachen Tore mehr erlaubte. Im Angriff gelang es über die kompletten ersten 30 Minuten die Konzentration hoch zu halten und dadurch langsam bis zum Halbzeitstand von 10:15 davonzuiehen. Besonders auffällig war, dass trotz der ungewohnten Besetzung kein spielerisches Abfallen gegenüber den Spielen mit voller Besetzung zu beobachten war.

In der zweiten Halbzeit machten die Ruhrtaler sofort da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Sowohl in 1-gegen1 Situationen, als auch im konzeptionellen Spiel sah die Abwehr der „jungen HSG“ ein ums andere mal ziemlich alt aus. Beim Spielstand von 13:20 schien das Spiel fast schon entschieden, dann musste man allerdings dem hohen Laufaufwand in der Abwehr und den geringen Wechselmöglichkeiten Tribut zollen. Im Innenblock bekam man keinen Zugriff mehr auf die Rückraumspieler und ermöglichte es Annen-Rüdinghausen, die sich zu keinem Zeitpunkt der Partie aufgaben, sich wieder heranzukämpfen und tatsächlich noch einmal zum 28:28 auszugleichen. Die Hoffnung der Gastgeber währte jedoch nur kurz, mit einem 4:0 Lauf zog Ruhrtal innerhalb kurzer Zeit wieder davon und sicherte sich damit den verdienten 29:32 Auswärtssieg zum Ende der Hinrunde.

Trainer Stephan Pade  war insbesondere von der Einstellung seiner Mannschaft beeindruckt: „Ich freue mich natürlich sehr über eine kämpferisch tadellose Leistung. Zumal, wenn man berücksichtigt, unter welchen Umständen dieser Erfolg zustande gekommen ist. Ich neige normalerweise nicht dazu, über personelle Missstände zu jammern, aber ich finde diese mal sollte nicht unerwähnt bleiben, dass mit Denner, Heier, Ader, Hensel und Glass gleich 5 Rechtshänder für den Rückraum fehlten. Ich wüsste ehrlich gesagt keine andere Mannschaft der Liga, die diese Ausfälle hätte kompensieren können. Da fällt es auch nicht ins Gewicht, dass wir dem Gegner erlaubt haben, nach einer 13:20 Führung auf 28:28 auszugleichen, wenn wir danach die Moral besitzen, trotz psychologischem Nachteil, direkt wieder auf 4 Tore wegzuziehen (28:32). Ich bin mittlerweile als Trainer über 30 Jahre im Geschäft, aber das nötigt selbst mir Respekt ab.

Es fällt mir schwer, aus der geschlossen guten Mannschaftsleistung jemanden herauszuheben, jedoch sticht die Leistung von Kreisläufer Niklas Teeke heraus. Dabei sollte allerdings nicht unerwähnt bleiben, dass er von den Rückraumspielern immer wieder außerordentlich gut in Szene gesetzt wurde.“

Es spielten: Böker, Agatz, Gies (1), Küper (5), Osthaus (5), Andersen (2), Dickamp (4), Cassel (1), Böhmer (3), Teeke (11/3)

Erfolgreicher Start für die zweite Mannschaft

Auch die zweite Mannschaft startet mit einem deutlichen Sieg gegen Westfalia Hörde ins neue Jahr. Einige Spieler waren in Skifreizeit und so trat man mit nur zwei Wechselspielern an. Gestaltete sich das Spiel zu Beginn etwas träge und ausgeglichen, zogen die Ruhrtaler zur Mitte der ersten Halbzeit dann deutlich davon. Durch einfache Spielzüge spielte man sich immer wieder klare Chancen heraus, welche auch in Tore umgewandelt wurden. So stand es zur Halbzeit schon 15:6. Auch in der zweiten Hälfte hatte der Dortmunder Angriff kaum Chancen gegen die sehr stabile Abwehr der Wittener Routiniers. Diese spielten in Ruhe ihren Streifen herunter und setzten sich immer weiter ab. Den Gegnern gelangen kaum Tore. Dies ärgerte die wesentlich jüngeren Hörder Spieler so sehr, daß sie sich zu Wutausbrüchen und einer Tätlichkeit hinreißen ließen, was auch konsequent vom Schiedsrichter mit roter Karte und später sogar einem Ausschluss geahndet wurde. So schwächten sich die Gäste weiterhin selbst und der hohe Sieg der dritten Mannschaft war zu keiner Zeit gefährdet. So stand es am Ende verdient 35:13 für unsere Mannschaft.

Es spielten: Falkenstein, Färber, W. Krefter, N. Krefter, Naglik, Stumpf, Drewezke, Czardybon, T. Winter,

JHV der Handballabteilung

Am Sonntag, den 26.11.2017 um 10.30Uhr findet im Vereinsheim am Husemannsportplatz die Jahreshauptversammlung der Handballabteilung der DJK TuS Ruhrtal Witten 1919 e.V. statt. Unter anderem stehen einige Neuwahlen an.

Weihnachtsfeier der Handballabteilung

Nach der gelungenen Feier im letzten Jahr, werden die Ruhrtaler Handballer das Jahr 2017 dieses mal im Matchball ausklingen lassen.
Am Samstag, den 02.12.17 öffnen sich die Türen und die Weihnachtsfeier kann mit einem gemütlichen Essen beginnen. Also schon mal den Termin freihalten!

Weitere Details über die Abendgestaltung gibt es in Kürze!
Aktive, Passive, Freunde und Verwandte sowie Ehemalige sind herzlich zum weihnachtlichen Abend eingeladen!
Karten wird es zu einem späteren Zeitpunkt wie gewohnt bei den Mannschaftsverantwortlichen geben (Essen inkl.).

Erste Mannschaft weiterhin glücklos

Auch im zweiten Auswärtsspiel der Saison verpassten die Ruhrtaler, die ersten Punkte der Saison einzufahren.
Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase, in der man vor allem durch 7-Meter und Rückraumwürfe zum Torerfolg kam, den Gastgeber aus Schüren auf der anderen Seite allerdings auch insbesondere im Rückraum nicht in den Griff bekam, begannen die Ruhrtaler im Angriff zu hektisch zu spielen. Von einem 8:8 gelang es den Gastgebern dadurch, auf 14:9 zur Pause davonzuziehen. Neben den zunehmenden technischen Fehlern auf Seiten der Ruhrtaler wurde diese Phase insbesondere durch eine mangelnde Aggressivität gegen den Rückraum und schlechtes Stellungsspiel gegen den Kreisläufer.

Nach dem Seitenwechsel gelang es der Mannschaft besser, diese Schwächen in den Griff zu bekommen. Man agierte aggressiver und agiler in der Deckung, wodurch es gelang, einige Bälle abzufangen. Auch im Angriff spielte man geduldiger und brachte die gegnerische Abwehr durch schnelles Durchstoßen ins Wanken. Bis zur Mitte der zweiten Halbzeit konnte man so den Rückständ wieder vollständig aufholen (20:20). Abschließend verpassten es die Ruhrtaler jedoch, diesen Aufwärtstrieb zu nutzen und den Deckel draufzumachen. Im Gegenteil, man wirkte plötzlich verunsichert und hektisch. Dies nutzten die Schürener, um vorentscheidend auf 25:21 davonzuziehen, was man nur noch auf ein 25:24 verkürzen konnte.
Es spielten:Böker, Agatz, Heier (12/4), Glass (7), Osthaus, Dickamp (1), Hensel (3), Ader (1), Teeke, Andersen, Gies, Winter