Zweite Mannschaft beendet die Saison mit einem spannenden Spiel

Die zweite Mannschaft bestritt am Wochenende Bereits Ihr letztes Saisonspiel. Als erstes ist die herausragende Leistung unseres Torwarts Basti zu würdigen. Ohne Ihn hätten wir das Spiel nicht soweit offen halten können! Allerdings darf die taktische Meisterleistung unseres MV (jeder weiß wer das ist-oder?) und eines Spielers (Ich) nicht unerwähnt bleiben.
Mann schrieb die 57 Minute des Spiels: Wir versuchten alles und nahmen -man glaubt es nicht- den Torwart raus.
Er wusste gar nicht was los war, sonst auch keiner, selbst den Schiedsrichtern fiel erst beim 2 Mal der 7. Feldspieler auf….
Wir erzielten noch ein Tor, leider reichte es nicht zum Sieg. Übrigens wurde Basti zum „Man of the Match“ gewählt und durfte einen Preis mitnehmen. Es hat sehr viel Spaß gemacht!!!!!
Ebenfalls nicht vergessen darf man die erneut fehlerfreie Leistung unseres treuen Zeitnehmers Gerd, dessen pfadfinderisches Motto „Allzeit bereit“ kein anderes Vereinsmitglied zu toppen vermag.

Bericht: Karl Färber
Foto: Eckardt Winter

Ruhrtaler knacken Oespel erst spät

Vor dem Derby gegen den TuS Bommern 2 am kommenden Wochenende mussten die Ruhrtaler zunächst noch die Generalprobe gegen die Zweitvertretung von DJK Oespel-Kley meistern. Die erste Halbzeit gestaltete sich zunächst sehr ausgeglichen. Zwar waren die Ruhrtaler spielerisch und läuferisch überlegen, konnten dies jedoch zu selten zu ihrem Vorteil nutzen. Insbesondere die Abschlussquote ließ deutlich zu wünschen übrig, weshalb zu wenige der gut herausgespielten Chancen zum Torerfolg führten. In der Abwehr stand man im Grunde zwar recht kompakt, leistete sich aber zu viele individuelle Fehler und unglückliche Aktionen, die die Gäste immer wieder zu einfachen Toren einlud. Entsprechend knapp fiel auch die Pausenführung mit 13:11 für die Ruhrtaler aus.
Nach dem Seitenwechsel brauchte die erste Mannschaft noch einige Minuten, bevor sie wieder ganz aus der Kabine kamen. In der Zwischenzeit gelang es den Dortmunder Gästen, durch ein paar schnelle Tore gegen eine unsortierte Ruhrtaler Deckung das Ruder herumzureißen und das erste (und letzte) Mal in dieser Partie mit 13:14 in Führung zu gehen. Dies wirkte jedoch wie ein Weck-Schuss für die Gastgeber, die anschließend in ihrer stärksten Phase der Partie die Oespeler regelrecht überrollten und über 19:15 auf 22:16 erhöhten. Diesen Vorsprung konnte Oespel zu keinem Zeitpunkt mehr gefährlich werden, auch eine offensive Manndeckung in den letzten Spielminuten konnte nicht den gewünschten Erfolg bringen und die Ruhrtaler konnten den wohlverdienten Heimsieg zum Endstand von 29:24 einfahren.
Will man nächste Woche jedoch auch das dritte Derby der Saison für sich entscheiden, so werden die Ruhrtaler noch eine Schippe drauflegen müssen. Dass sie dazu in der Lage sind, haben sie in dieser Saison schon oft genug bewiesen.

Es spielten: Böker, Agatz, Glass (9), Winter (1), Denner, Gies (2), Küper (6), Teeke (5/3), Dickamp (3), Ader (3)

Unkonzentrierte Ruhrtaler kommen gegen Tabellenschlusslicht nicht über ein Unentschieden hinaus

Zum Start der Rückrunde weckten die zuletzt so sicheren Ruhrtaler Erinnerungen an den desaströsen Saisonstart. Bereits innerhalb der ersten Spielminuten vergaben die Ruhrtaler zahlreiche hochkarätige Torchancen. Durch die zunächst ebenfalls zu passiv und langsam agierende Abwehr musste man mit ansehen, wie der Tabellenletzte aus Dortmund Stück für Stück davonzogen. Nach 19 Minuten gelang der ersten Mannschaft lediglich 2 Tore (6:2). Zwar schraubten die Ruhrtaler die Torfrequenz anschliessend etwas nach oben und konnten bis zur Pause auf 9:8 verkürzen, Grund zur Euphorie bestand jedoch noch lange nicht. Zu unkonzentriert war dazu das Angriffsspiel, in dem man die gegnerische Abwehr zwar immer wieder ausspielte, dann jedoch am gegnerischen Torhüter oder dem Aluminium scheiterte.

In der zweiten Halbzeit bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild. Jedes Tor mussten sich die Ruhrtaler aufgrund ihrer Abschlussschwäche quasi doppelt erarbeiten, konnten jedoch trotzdem zum 11:11 ausgleichen. Einen wirklichen Aufschwung konnte dies der ersten Mannschaft jedoch nicht geben, nach 20 Minuten lag man wieder mit 3 Toren zurück (18:15). Erst in den Schlussminuten gelang den Ruhrtalern nach etlichen weiteren vergebenen Chancen der Ausgleich zum Endstand von 19:19. Sekunden vor dem Ende wäre sogar noch ein Sieg drin gewesen, doch passend zum bisherigen Spielverlauf  vergab man auch diese Chance.

Entsprechend frustriert war auch Trainer Stephan Pade nach dem enttäuschenden Remis: „Über die Abwehrleistung inklusive der Torhüter gibt es nicht viel zu sagen. Bis auf wenige Szenen ist das ein ganz ordentlicher Auftritt gewesen. Dafür spricht auch die Zahl von 19 Gegentoren. Was wir allerdings dafür vorne in Puncto Abschluss demonstriert haben, war an diesem Tag wirklich unter aller Kanone. Und das sage ich, ohne gegenüber den gegnerischen Torhütern respektlos sein zu wollen. Dafür spricht die Bilanz von insgesamt 23 Fehlversuchen und 5 vergebenen 7-Metern. Schlimm dabei ist nur, dass von diesen insgesamt dann 28 Fehlversuchen 25 glasklare Torchancen waren. Es ging in diesem Spiel also nicht darum, dass wir spielerisch versagt hätten. Wir sind letztendlich lediglich an unserer Abschlussschwäche gescheitert. Angenehme Ausnahme dabei, zumindest weitestgehend, war Rückraumspieler Dominik Ader.“

Es spielten: Böker, Agatz, Gies, Küper (1), Ader (8/1), Teeke (3), Glass (3), Cassel (2), Böhmer, Dickamp (1), Winter, Andersen (1)

Dezimierte Ruhrtaler überzeugen im Derby

„Heute müssen wir über unsere Schmerzgrenzen hinaus gehen“, so die Ansage von Trainer Stephan Pade an die erste ruhrtaler  Manschaft am vergangenen Samstag vor dem Duell gegen den Lokalrivalen Annen-Rüdinghausen. Hintergrund war die nur sehr sporadisch bestückte Bank der Ruhrtaler, die auf einige Kräfte im Rückraum verzichten mussten.

Umso mehr überraschten die Ruhrtaler durch zunächst sehr sicheres und überlegtes Angriffsspiel, mit dem man sich immer wieder klare Torchancen erspielen konnte. Anfängliche Absprachefehler in der Deckung sorgten jedoch dafür, dass sich die Anfangsphase noch sehr ausgeglichen gestaltete (4:4). Im Laufe der ersten Halbzeit fand sich Abwehr jedoch immer besser, wodurch man den Gastgebern keine einfachen Tore mehr erlaubte. Im Angriff gelang es über die kompletten ersten 30 Minuten die Konzentration hoch zu halten und dadurch langsam bis zum Halbzeitstand von 10:15 davonzuiehen. Besonders auffällig war, dass trotz der ungewohnten Besetzung kein spielerisches Abfallen gegenüber den Spielen mit voller Besetzung zu beobachten war.

In der zweiten Halbzeit machten die Ruhrtaler sofort da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Sowohl in 1-gegen1 Situationen, als auch im konzeptionellen Spiel sah die Abwehr der „jungen HSG“ ein ums andere mal ziemlich alt aus. Beim Spielstand von 13:20 schien das Spiel fast schon entschieden, dann musste man allerdings dem hohen Laufaufwand in der Abwehr und den geringen Wechselmöglichkeiten Tribut zollen. Im Innenblock bekam man keinen Zugriff mehr auf die Rückraumspieler und ermöglichte es Annen-Rüdinghausen, die sich zu keinem Zeitpunkt der Partie aufgaben, sich wieder heranzukämpfen und tatsächlich noch einmal zum 28:28 auszugleichen. Die Hoffnung der Gastgeber währte jedoch nur kurz, mit einem 4:0 Lauf zog Ruhrtal innerhalb kurzer Zeit wieder davon und sicherte sich damit den verdienten 29:32 Auswärtssieg zum Ende der Hinrunde.

Trainer Stephan Pade  war insbesondere von der Einstellung seiner Mannschaft beeindruckt: „Ich freue mich natürlich sehr über eine kämpferisch tadellose Leistung. Zumal, wenn man berücksichtigt, unter welchen Umständen dieser Erfolg zustande gekommen ist. Ich neige normalerweise nicht dazu, über personelle Missstände zu jammern, aber ich finde diese mal sollte nicht unerwähnt bleiben, dass mit Denner, Heier, Ader, Hensel und Glass gleich 5 Rechtshänder für den Rückraum fehlten. Ich wüsste ehrlich gesagt keine andere Mannschaft der Liga, die diese Ausfälle hätte kompensieren können. Da fällt es auch nicht ins Gewicht, dass wir dem Gegner erlaubt haben, nach einer 13:20 Führung auf 28:28 auszugleichen, wenn wir danach die Moral besitzen, trotz psychologischem Nachteil, direkt wieder auf 4 Tore wegzuziehen (28:32). Ich bin mittlerweile als Trainer über 30 Jahre im Geschäft, aber das nötigt selbst mir Respekt ab.

Es fällt mir schwer, aus der geschlossen guten Mannschaftsleistung jemanden herauszuheben, jedoch sticht die Leistung von Kreisläufer Niklas Teeke heraus. Dabei sollte allerdings nicht unerwähnt bleiben, dass er von den Rückraumspielern immer wieder außerordentlich gut in Szene gesetzt wurde.“

Es spielten: Böker, Agatz, Gies (1), Küper (5), Osthaus (5), Andersen (2), Dickamp (4), Cassel (1), Böhmer (3), Teeke (11/3)

Erfolgreicher Start für die zweite Mannschaft

Auch die zweite Mannschaft startet mit einem deutlichen Sieg gegen Westfalia Hörde ins neue Jahr. Einige Spieler waren in Skifreizeit und so trat man mit nur zwei Wechselspielern an. Gestaltete sich das Spiel zu Beginn etwas träge und ausgeglichen, zogen die Ruhrtaler zur Mitte der ersten Halbzeit dann deutlich davon. Durch einfache Spielzüge spielte man sich immer wieder klare Chancen heraus, welche auch in Tore umgewandelt wurden. So stand es zur Halbzeit schon 15:6. Auch in der zweiten Hälfte hatte der Dortmunder Angriff kaum Chancen gegen die sehr stabile Abwehr der Wittener Routiniers. Diese spielten in Ruhe ihren Streifen herunter und setzten sich immer weiter ab. Den Gegnern gelangen kaum Tore. Dies ärgerte die wesentlich jüngeren Hörder Spieler so sehr, daß sie sich zu Wutausbrüchen und einer Tätlichkeit hinreißen ließen, was auch konsequent vom Schiedsrichter mit roter Karte und später sogar einem Ausschluss geahndet wurde. So schwächten sich die Gäste weiterhin selbst und der hohe Sieg der dritten Mannschaft war zu keiner Zeit gefährdet. So stand es am Ende verdient 35:13 für unsere Mannschaft.

Es spielten: Falkenstein, Färber, W. Krefter, N. Krefter, Naglik, Stumpf, Drewezke, Czardybon, T. Winter,

Erste Mannschaft weiterhin glücklos

Auch im zweiten Auswärtsspiel der Saison verpassten die Ruhrtaler, die ersten Punkte der Saison einzufahren.
Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase, in der man vor allem durch 7-Meter und Rückraumwürfe zum Torerfolg kam, den Gastgeber aus Schüren auf der anderen Seite allerdings auch insbesondere im Rückraum nicht in den Griff bekam, begannen die Ruhrtaler im Angriff zu hektisch zu spielen. Von einem 8:8 gelang es den Gastgebern dadurch, auf 14:9 zur Pause davonzuziehen. Neben den zunehmenden technischen Fehlern auf Seiten der Ruhrtaler wurde diese Phase insbesondere durch eine mangelnde Aggressivität gegen den Rückraum und schlechtes Stellungsspiel gegen den Kreisläufer.

Nach dem Seitenwechsel gelang es der Mannschaft besser, diese Schwächen in den Griff zu bekommen. Man agierte aggressiver und agiler in der Deckung, wodurch es gelang, einige Bälle abzufangen. Auch im Angriff spielte man geduldiger und brachte die gegnerische Abwehr durch schnelles Durchstoßen ins Wanken. Bis zur Mitte der zweiten Halbzeit konnte man so den Rückständ wieder vollständig aufholen (20:20). Abschließend verpassten es die Ruhrtaler jedoch, diesen Aufwärtstrieb zu nutzen und den Deckel draufzumachen. Im Gegenteil, man wirkte plötzlich verunsichert und hektisch. Dies nutzten die Schürener, um vorentscheidend auf 25:21 davonzuziehen, was man nur noch auf ein 25:24 verkürzen konnte.
Es spielten:Böker, Agatz, Heier (12/4), Glass (7), Osthaus, Dickamp (1), Hensel (3), Ader (1), Teeke, Andersen, Gies, Winter

Ruhrtal trotz Aufwärtstrend ohne Punktgewinn

Nach zuletzt enttäuschenden Leistungen hatte sich die erste Mannschaft des DJK TuS Ruhrtal für das zweite Heimspiel gegen die Mannschaft aus Husen-Kurl einiges vorgenommen. Vor allem im Angriff wollte man sich deutlich gefährlicher zeigen um sich für die in der Regel gute Abwehrleistung zu belohnen.
Den Start verschlief man jedoch gerade im Angriff völlig. Eine Vielzahl von technischen Fehlern erlaubt es Husen-Kurl immer wieder einfache Tore zu erzielen, wodurch die Ruhrtaler ihre über weite Strecken gut stehende Abwehr nicht immer ausspielen konnten.  So lag man bereits Mitte der ersten Halbzeit mit 3:8 hinten und musste schon befürchten, kein Land mehr in diesem Spiel zu sehen. Nach einer Auszeit durch die den verhinderten Trainer Stephan Pade ersetzenden „Interimstrainer“ Nico Denner und Sebastian Heier, fanden die Ruhrtaler im Angriff gegen die 5-1 Abwehr der Gäste immer bessere Antworten und kämpften sich bis zur Pause wieder auf 3 Tore heran (9:12).

Mit diesem Rückenwind startete man dann auch in die zweite Halbzeit, in der man, anders als es zuletzt der Fall war, das Tempo im Angriff sogar noch verschärfen konnte und die gegnerischen Abwehrreihen immer öfter ins Wanken brachte. Hinten stand man weiterhin zum Großteil kompakt und bot den Gästen nur wenig Räume an. Dadurch gelang es innerhalb kürzester Zeit, den Vorsprung der Gäste zu egalisieren und auf 12:12 auszugleichen. Anschliessend entwickelte sich ein offenes Spiel, in der die Ruhrtaler es durch einige individuelle Fehler und unnötige Zeitstrafen verpassten, auf mehr als auf ein Tor  davonziehen. 

In einer etwas hektischen Schlussphase dann waren es die Gäste, die das bessere Ende für sich hatten und wenige Minuten vor Spielende vorentscheidend mit 3 Toren in Front gehen konnten (23:26), woraus der 24:27 Sieg entstand. Somit wartet die erste Mannschaft trotz einer über weite Strecken sehr ordentlichen Leistung weiterhin auf den ersten Punktgewinn und hat nächstes Wochenende bei der TSG Schüren die nächste Chance dazu.
Sehr erfreulich für die Ruhrtaler war zudem die Rückkehr von Linkshänder Cedric Böhmer, der verletzungsbedingt lange Zeit pausieren musste und sich wieder gut ins Spiel einfand.

Es spielten: Böker, Agatz, Glass (4), Hensel, Böhmer (3), Dickamp (5), Teeke (2), Osthaus (3), Küper (6/3), Gies (1),

Ruhrtaler zum Saisonauftakt noch nicht auf der Höhe

Der erste Spieltag der neuen Saison brachte bei der ersten Mannschaft bereits alte Schwächen erneut zum Vorschein.
Mit einer sehr kompakt und sicher stehenden Abwehr, hinter der ein bestens aufgelegter Torhüter agierte, zeigte man dem Aufsteiger aus Dortmund bereits in den Anfangsminuten die Grenzen auf. Weder im Gegenstoß, noch durch einfache Tore aus dem Spiel heraus gelangten die Gäste zum Torerfolg und rieben sich stattdessen immer wieder an der Ruhrtaler Abwehr auf oder versuchten es mit Würfen aus dem Rückraum, die allerdings meist fruchtlos blieben. Auf der Gegenseite rissen die Ruhrtaler ihrerseits durch schnelles Passspiel im Rückraum Lücken in die Abwehr, wodurch man immer wieder zu klaren Torchancen kam. Diese nutzte man jedoch zu selten zum Torerfolg und gab stattdessen dem gegnerischen Torhüter ein ums andere Mal die Möglichkeit, sich auszuzeichnen. Die 9:5 Führung zur Halbzeitpause fiel aus Sicht der Ruhrtaler damit eigentlich schon zu niedrig aus.

Mit Anpfiff der zweiten Halbzeit gelang es den Ruhrtalern allerdings nicht, das Niveau auf der ersten Hälfte zu halten. In der Abwehr taten sich plötzlich Lücken auf, die die Gäste immer souveräner ausnutzen konnten. Hinzu kam, dass, bedingt durch einen rapiden Anstieg von technischen Fehlern im Angriff, sie auch über Gegenstöße zu einfachen Toren kamen. Und selbst wenn die Ruhrtaler einen Angriff konsequent zu Ende spielten und zum Wurf kamen, scheiterte man noch viel zu Häufig am gegnerischen Torhüter, sodass die Gäste Mitte der zweiten Halbzeit in Führung gingen und diese, mit großer Unterstützung der eigenen Abschlussquote, auch bis zum Abpfiff nicht mehr hergaben.

Eine Niederlage, die aus Sicht der Ruhrtaler völlig unnötig war.

Für Trainer Stephan Pade ist vor allem die Größe des Kaders das vorrangige Problem: “ Als Quintessenz aus dem Spiel kann man sehen, dass wir zwar spielerisch in der Lage sind, jeden Gegner in der Liga zu beschäftigen, uns aber leider nicht zum ersten Mal die nötige Breite im Kader fehlt. Dies führt dazu, dass uns im Laufe der zweiten Halbzeit regelmäßig die Luft ausgeht. Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, so kann man das Spiel vom heutigen Sonntag als Anschauungsmaterial verwenden. Wir spielen eine gute erste Hälfte, sowohl in kämpferischer, als auch in spielerischer Hinsicht, wo einzig die Chancenauswertung zu bemängeln war und führen völlig verdient mit 9:5. Anschließend sind wir nicht in der Lage, dies in den zweiten 30 Minuten fortzuführen. Es wird also höchste Zeit, dass unser Kader wie auch immer aufgestockt wird.“

Es spielten: Agatz, Böker, Osthaus (5/4), Glass (2), Küper (3), Teeke (1), Dickamp (5), Gies, Andersen

Ein Remis zum Abschluss

Im letzten Spiel der Saison ging es eigentlich nur noch um die goldene Ananas. Die dritte Mannschaft trat nach dem erfolgreichen Sieg gegen den Tabellenführer am vorletzten Spieltag jedoch noch einmal mit Siegeswillen an. Von Beginn an gestaltete sich das Spiel offen. Beiden Teams gelangen einfache Tore. Zur Mitte der ersten Halbzeit konnten die Ruhrtaler sich jedoch etwas absetzen und spielten im Angriff erneut mit Routine Ihre Chancen aus. In der zweiten Halbzeit gelang dies jedoch immer weniger. Zwar wurden erneut etliche Chancen ausgespielt, der Ball wollte aber einfach nicht mehr ins Netz gehen. Nahezu jeder Wurf ging an den Pfosten oder wurde vom gegnerischen Torhüter pariert. Auch etliche Siebenmeter wurden vergeben. So kamen die Dortmunder zum Ende der Partie noch einmal heran und erspielten sich mit der Schlusssirene einen Freiwurf in guter Position. Diesen nutzen die Gegner eiskalt aus und erzielten noch den Ausgleichstreffer. Die Ruhrtaler beenden die Saison, in der es etliche Personalengpässe gab, erneut mit der besten Abwehr der Liga und landen am Ende im sicheren Mittelfeld.

Es spielten: Hoeing, Naglik, Färber, Czardybon, Drewezke, Kaffka, Volkert, Seemann, W.Krefter, N.Krefter, E.Winter, T.Winter

Mit Disziplin zum Sieg gegen Tabellenführer

Nichts grosses vorgenommen hatte sich an diesem Wochenende die dritte Mannschaft. Erneut musste man in knapper Besetzung mit nur zwei Auswechselspielern gegen den amtierenden Tabellenführer Saxonia Dortmund antreten. Das Hinspiel ging zwar nur knapp verloren, jedoch waren die Gegner aufgrund ihrer recht jungen Mannschaft physisch gut aufgestellt. So ging man dieses mal mit der Taktik ins Spiel, keine schnellen Abschlüsse zu suchen und den Ball lange zu halten. Die erste Hälfte gestaltete sich dann ausgeglichener als erwartet. Zwar bekam man den linken Rückraum der Dortmunder nicht richtig unter Kontrolle, erspielte sich jedoch im Angriff immer wieder klare Torchancen. Das sorgte bei den Gästen für ordentlich Unmut und so kassierte Saxonia schon nach wenigen Spielminuten wegen einer Undiszipliniertheit eine rote Karte. Die dritte Mannschaft spielte ihren Faden in Ruhe herunter. Auch der ein oder andere Ball konnte in der Abwehr abgefangen und durch einen Tempogegenstoss in Tore umgewandelt werden. Der Angriff der Saxonia war viel zu statisch und unflexibel und hatte gegen die beste Abwehr der Liga nicht viel zu bieten. Zusätzlich verhielt sich die Truppe von Spielertrainer Manfred Ruthe absolut diszipliniert, hatte man gegen den Tabellenführer ja auch nichts zu verlieren. So konnte man sich gegen Ende des Spiels noch einmal absetzen und siegte am Ende mit drei Toren Vorsprung. „Heute haben wir das Spiel ganz klar taktisch gewonnen. Alle Spieler haben die Anweisungen hervorragend umgesetzt und mit Köpfchen gespielt.“ so Trainer Manfred Ruthe. Das gelang den Gegnern nicht, wollte Saxonia zu oft mit der Brechstange zum Torerfolg kommen. Eine hervorragende Mannschaftsleistung. Das hatten sich die Dortmunder Tabellenführer, die in Aufstiegsfeierlaune angereist waren, wohl etwas anders vorgestellt. Aber man sollte eine erfahrene Ruhrtaler Mannschaft nie unterschätzen und so blieben die Punkte dieses Mal in der Jahnhalle.

Es spielten : Hoeing, Suerkemper, Naglik, Färber, Czardybon, Drewezke, Ruthe, Seemann, Winter

Punktloses Wochenende für die Handballer

Kein gutes Wochenende erwischten die Handballmannschaften an diesem Wochenende in Schüren. Die Damen hatten zur Halbzeitpause noch geführt, mussten aber aufgrund diverser Verletzungen in den Schlussminuten in Unterzahl spielen und konnten die Führung trotz großen Kampfes nicht bis zum Schlusspfiff halten. Die erste Mannschaft trat stark ersatzgeschwächt an und musste mit durch Krankheit geschwächte Spieler die Partie bestreiten. Auch hier gelang leider kein Sieg. Die dritte Mannschaft hingegen hatte eigentlich gute Voraussetzungen. Es waren endlich mal wieder genug Spieler da. Es sollte also konditionell keine Probleme geben. Leider wurden die ersten zehn Minuten der Partie wieder total verschlafen und so lag man schnell mit einigen Toren im Rückstand. Dies blieb bis 15 Minuten vor Schluss so, dann erkämpfte man sich allerdings einen 16:16 Gleichstand. Leider kamen dann wieder die undiszipliniertheiten zum Vorschein. War die ein oder andere Schiedsrichterentscheidung nicht immer eindeutig, teilweise auch etwas fragwürdig, wurde wieder ordentlich gemeckert. Durch die daraus resultierenden Zeitstrafen war es in den letzten Minuten dann nicht mehr möglich, das Spiel noch zu drehen. Die Schürener nutzen die Situation clever aus und behielten die Oberhand. Hätte man in den restlichen Minuten des Spiels etwas mehr Konzentration in den Torabschlüssen gehabt, wäre das Spiel evtl. doch noch positiv ausgegangen. So stand es dann am Ende 22:19 für die TSG Schüren 3.

Es spielten: Hoeing, Drewezke, N.Krefter, W.Krefter, E.Winter, T.Winter, Seemann, Stumpf, Kaffka, Naglik, Färber, Radtke

Unkonzentrierte Leistung reicht nicht zum Punktgewinn

Gegen Schüren konnten die Ruhrtaler leider nicht an die zuletzt gute Leistung gegen Wellinghofen anknüpfen. Vor allem in der ersten Halbzeit sorgten fehlende oder fehlerhafte Absprachen in der Abwehr immer wieder dazu, dass die Rückraumspieler zu unbedrängt aus guten Positionen werfen konnten, oder die bulligen Kreisläufer zu viel Platz hatten, da sie nicht auf die Ballentfernte Seite gestellt wurden. Da auf der Gegenseite die Ruhrtaler zunächst allerdings auch wenig Probleme mit der Abwehr der Gastgeber hatten und vor allem durch schnelles Passspiel immer wieder zu guten Abschlusschancen kamen, entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit für ruhrtaler Verhältnisse sehr vielen Toren  (16:16 zur Halbzeitpause). Dementsprechend unzufrieden waren die Ruhrtaler über die Schwäche ihres sonst größten Trumpfes. 
Im zweiten Durchgang wollte man es hinten besser machen, agierte mit mehr Laufbefeitschaft und verteidigte zeitweise geschlossen. Jedoch versäumten es die Ruhrtaler, sich für den Aufwand zu belohnen. Nach einer Reihe guter Abwehraktionen passierte es viel zu häufig, dass man durch eine kleine Unachtsamkeit den Gegner doch noch zum Torerfolg kommen ließ. Hinzu kam noch, dass man nun auch im Angriff weniger konsequent zur Sache ging und zu selten in  die Schnittstellen stieß, um die Abwehr ins Laufen zu bringen. Auch eine Umstellung auf eine 4+2 Abwehrformation brachte keine grossen Erfolge. Zu häufig kam der Ball doch noch irgendwie zum Kreisläufer oder man schaffte es nicht schnell genug umzuschalten um einfache Tore zu erzielen. Schüren konnten sich zwar zu keinem Zeitpunkt der Partie absetzen,  schaffte es aber, die Führung ab Beginn der zweiten Halbzeit nicht mehr abzugeben. Die 28:25 Niederlage für die Ruhrtaler verhinderte den zweiten Erfolg in Folge und machte deutlich, dass man gute Abwehrleistung nicht als selbstverständlich hinnehmen darf, sondern sie sich immer wieder hart erarbeitete  muss.

Enttäuscht über die Unkonzentriertheiten seiner Mannschaft war auch Trainer Stephan Pade: „Erstaunlicherweise hatten wir heute unheimlich viele Abstimmungsschwierigkeiten in der Abwehr. Das zeigt, dass Kommunikation beim Handball auch definitiv dazu gehört. Das, was wir in der 2. Halbzeit in der Abwehr besser gemacht haben, hat dafür im Angriff weniger funktioniert. Sicherlich sollte man nicht ausser Acht lassen, dass bei uns heute 7 Spieler fehlten, und von denen die da waren weitere 3 grippegeschwächt angetreten sind. Das erklärt vielleicht die Unkonzentriertheiten.“ 
Es spielten: Agatz, Denner (6/1), Seemann (4/1), Gies (2), Glass (9), Teeke (2), Andersen, Küper (1), Radtke, Dickamp (1)