Bericht Stadtmeisterschaft Schwimmen

Hallo liebe Ruhrtaler,
in der heutigen Ausgabe der Vereinszeitung gehen wir nur auf eine Aktion ein, die diesjährigen Stadtmeisterschaften im Schwimmen, die wir anlässlich unseres Jubiläums, am 09.11. ausrichten durften – da wir aber zum einen eine „dünne Personaldecke“ und zum anderen ein ganz tolles Verhältnis zu unseren Freunden von der DJK BW Annen haben, war für uns klar,
dass es zwei ausrichtende Vereine gibt, nämlich BW Annen und uns.
Die gemeinsame Ausrichtung hatten wir letztes Jahr bereits problemlos durchgeführt und auch dieses Mal lief alles wie am Schnürchen – ein ganz großes Lob und Dankeschön an die vielen
Helfer, die uns bei der Durchführung dieser Veranstaltung geholfen haben ! Ohne Euch wäre der Wettkampf nicht so toll verlaufen … DANKE !

(unser neues Banner durfte (das gemeinsame Logo/Banner
natürlich nicht fehlen) von BW Annen und uns – wir Sind „DJK Witten“)

Sportlich gesehen lief es auch ganz gut, insgesamt konnten wir 10 Titel holen, dazu noch 10 x den zweiten Platz und 3 x den dritten Platz.
Eifrigste Titelsammlerin war Milena Hermanowski, die 4 Stadtmeistertitel holte, sowie einen zweiten Platz belegte – bei Ihren 5 Starts schwamm sie auch nebenbei 5 x Bestzeit…
bärenstark !
Ebenfalls gut unterwegs war Frederike Wende, die zwei Titel holte und ebenfalls zwei 2. Plätze belegte. Clara Körtke holte einen Titel, zwei 2. Plätze und einen 3. Platz.
Unsere jüngste Teilnehmerin Kaja Hermanowski holte bei ihren 2 Starts einen Titel und einen zweiten Platz – ein toller Einstieg in die „Wettkampfkarriere“ und die Zeit für den Titel bei Kraul machte sogar den Trainer sprachlos…
Unsere Masters-Schwimmer Monika Burgdorf und Johann Kirchmeier starteten jeweils einmal und holten sich direkt den Stadtmeistertitel.
Franziska Wende holte drei Vizetitel sowie zweimal den 3. Platz und schwamm dabei 3 neue Bestzeiten. Eine Staffel konnten wir auch noch melden: Unsere Masters Justyna Maksara, Monika Maksara, Johann Kirchmeier und Daniel Pechtel holten einen guten zweiten Platz über 4 x 50 m Lagen.

Insgesamt war die Ausrichtung eine tolle und runde Sache, lediglich die Anzahl der Teilnehmer könnte gerne wieder nach oben gehen … vielleicht schaffen wir es ja in den kommenden
Jahren die eine oder andere Schule zum Mitmachen zu überzeugen und vielleicht auch unsere Wittener Triathleten – keine Ahnung, warum sich aus diesen Reihen seit Jahren niemand
für die Stadtmeisterschaften begeistern konnte…

Die Schwimmabteilung wünscht allen Vereinsmitgliedern und deren Angehörigen eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit und natürlich auch einen guten Rutsch ins Jahr 2020 !
In diesem Sinne „Gut Nass“.

Eine Bilderreise durch die Klubgeschichte

Quelle: WAZ/ 14.05.2019 Autor: Marcel Kling

100-jähriges Vereinsjubiläum der DJK TuS Ruhrtal. Fotoausstellung begeistert die Gäste beim Empfang im Pfarrheim St. Marien. Ökumenischer Gottesdienst läutet die Feierlichkeiten zum runden Geburtstag ein.

Die ersten Fußballer der DJK TuS Ruhrtal: Diese Aufnahme entstand 1920, nur ein Jahr nach der Vereinsgründung.

Witten. Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Kirche St. Marien sowie einem anschließenden Empfang im Pfarrheim hat die DJK TuS Ruhrtal die Hochphase der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Vereinsjubiläum eingeläutet. Zu diesem Anlass hat der Verein auch die Ausstellung historischer Bilder aus 100 Vereinsjahren präsentiert. Die über 200 Fotos waren der heimliche Star der Veranstaltung.

„Ich habe viele Gespräche gehört, in denen es hieß: ‘Kennst du den noch?’ Oder: ‘Schau mal, der hier.’ Wir haben zu den Bildern viele positive Rückmeldungen erhalten“, sagt der Ruhrtaler Vorsitzende Ralph Musiol. Zusammen mit seinem Stellvertreter Reinhard Knaup sowie Freund Thomas Simon, der als gelernter Fotograf das technische Wissen mit einbrachte, begab er sich in das Vereinszimmer an der Breite Straße, von dem heute kaum noch jemand weiß. „Ich war selbst zum ersten Mal dort“, sagt Musiol.

Der Vorsitzende und seine Mitstreiter fanden in dem Raum einen kleinen Schatz an Dokumenten aus der 100-jährigen Vereinsgeschichte. Kassenberichte, handgeschriebene Aufzeichnungen, alte Vereinszeitungen und eben auch jede Menge Fotos wurden hier gesammelt. „Es gab in der Vergangenheit offenbar Leute, die sich sehr große Mühe damit gegeben haben. Wir haben teilweise überraschende Dinge gefunden“, so Musiol. Aus dem umfangreichen Material wurden fast 250 Fotos ausgewählt, abfotografiert und digital aufbereitet. Eine Menge Arbeit, so Musiol, stecke in dem Projekt. „In Summe sicherlich acht bis zehn Tage.“ Das Ergebnis bekamen die Gäste am Samstag auf zehn Stellwänden im Pfarrheim St. Marien zu sehen.

Etwa die erste Fußballmannschaft des Vereins, die 1920 und damit nur ein Jahr nach Vereinsgründung durch Initiator Otto Feldhoff erstmals auf Torejagd ging. Nicht bekannt ist übrigens wo das Bild entstand, denn an die Pferdebachstraße zog der Klub erst später. Ein anderes Bild zeigt die Vereinsmitglieder 1934 vor einem Bus beim Ausflug in den Teutoburger Wald. Das Foto ist deshalb so besonders, weil diese gemeinsame Fahrt die letzte war, ehe die DJK-Bewegung und damit auch der Verein DJK TuS Ruhrtal während der Gleichschaltung durch die Nationalsozialisten verboten wurde. Der Verein, immerhin schon 300 Mitglieder stark, fand damit ein vorzeitiges Aus, wurde aber nach dem Ende des zweiten Weltkriegs im Januar 1947 zurück ins Leben geholt. „Es gibt zu jedem Foto irgendeine Geschichte“, sagt Ralph Musiol.

Heute hat die DJK TuS Ruhrtal über 900 Mitglieder in zwölf Abteilungen. Und die werden in den kommenden Wochen das Jubiläum noch fleißig feiern. Am Samstag wurde es auch offiziell mit den Grußworten des stellvertretenden Bürgermeisters Lars König sowie der stellvertretenden Vorsitzenden des DJK-Sportverbands im Diözesanverband Paderborn, Gudrun Schmeinck-Jung. Den Gottesdienst zuvor leiteten die beiden Pfarrer Barkey und Holtz unter dem Motto „You’ll never walk alone – Du wirst niemals alleine gehen.“ Die musikalische Umrahmung stammte von der Cross-House-Band der evangelischen Kirche Rüdinghausen. „Das war einfach eine schöne Veranstaltung“, so Musiol.

Früher oder später zog es aber alle Gäste zu den Fotowänden, die der davon sehr beeindruckte Pfarrer Barkey gerne länger im Pfarrheim ausgestellt hätte. Das war aus organisatorischen Gründen nicht möglich. Ralph Musiol verspricht aber, dass es die Ausstellung während der großen Jubiläumsfeier im Saalbau im September noch einmal zu sehen geben wird.

Stammtisch der Alt Herren Handballer


Aus Anlass unseres 100-jährigen Vereinsjubiläums trafen sich am 20.Januar auf Einladung des Vorstandes 13 Vereinsmitglieder der Handballabteilung zu einem so genannten Stammtisch der „Alt-Herren Handballer“ in der Casino Gesellschaft. Zu Beginn würdigten die Anwesenden unser neues Ehrenmitglied Ambrosius Günther mit dem „Steigerlied“ der Bergleute und einem herzlichen „Glück Auf“.


Danach wurden Anekdoten und Bilder ausgetauscht; die Themen wechselten vom Sportplatzbau an der Pferdebachstraße, der Feldhandballzeit mit der Rhein-Weser-Meisterschaft 1949/1950 bis zum
Übergang zum Hallenhandball und den Aufstiegen in die Landesliga. Dabei wurden auch die bereits verstorbenen Freunde und Bekannte nicht vergessen. Aber auch die, die nicht kommen konnten, wurden erwähnt. So verging die Zeit bei einem leckeren Grünkohlessen wie im Pflug. Viele hatten sich nach langer Zeit wiedergesehen. Man war sich einig, dass es nicht das letzte Treffen in dieser Art gewesen sein soll. Sicherlich gibt es im Jubiläumsjahr noch manchen Anlass sich zu sehen.
Reinhard Knaup

Reinhard Knaup

Stammtisch der Vereinsmitglieder Ü50

Treffen der Vereinsmitglieder (und Ehemaliger) Ü 50 des DJK TuS Ruhrtal Witten e.V. im
Vereinsheim „Ruhrtaler Treff“ 23.02.2019 ab 18:00 Uhr

Die Ü 70 – Handballer haben das in einem etwas kleinerem Rahmen vor einigen Wochen gehabt.
Die Resonanz war sehr positiv…
Wir dachten, wir versuchen das mit überschaubarem Aufwand für Alle, die die 50 hinter sich gelassen haben. Es gibt weitere Gelegenheiten in diesem und vielleicht auch im nächsten Jahr, wo man verstärkt und gezielt auch frühere Vereinsmitglieder einladen und treffen kann.
Nutzen wir doch diese erste Gelegenheit, um uns u. a. darüber auszutauschen bzw. ein nächstes Treffen zu planen.

Ich würde mich freuen, wenn keine Stühle im Vereinsheim frei bleiben…
Was wird gebraucht: Gute Laune und ein bisschen Durst und ein paar nette Erinnerungen, Bilder,
Zeitungsberichte aus vergangenen Zeiten…
Wenn jemand etwas zum leiblichen Wohl beitragen möchte, dann kann er oder sie gerne eine kleine Schüssel Salat mitbringen. Wir würden uns darüber freuen.
Sollte dieses Treffen eine gute Resonanz finden, spricht nichts gegen weitere Treffen dieser Art…

Ralph Musiol im Namen des Vorstands