Am Ende ein deutlicher Punktgewinn

Der Knoten ist geplatzt, die Abwärtsspirale gestoppt. Mit einer beeindruckenden Teamleistung schlug der TuS Ruhrtal in der heimischen Jahnhalle Saxonia Dortmund mit 38:30, nach acht Niederlagen in Folge der erste Sieg.
Insbesondere in der ersten Hälfte sah es lange so aus, als würde es gegen die gut eingestellten Gäste aus der Nachbarstadt äußerst schwer werden. Der variable Linkshänder Daniel Heldner sorgte ebenso wie sein Pendant Atila Jojart für mächtig Wirbel im Rückraum, der Kreisläufer der Dortmunder blieb zu oft unbewacht. Auf der Gegenseite hatten die Ruhrtaler aber auch einen guten Tag erwischt, die Rückkehr von Sebastian Razeng ins Team machte sich durch einfache Tore bezahlt. Zudem hatte der junge Rechtsaußen Lukas Jokiel einen starken Tag erwischt, traf die meisten seiner Würfe sicher. „Das war im Vergleich zu den letzten Wochen ein ganz wichtiger Faktor“, lobte auch Spielertrainer Sebastian Zybon. Mit 17:16 hatte die Saxonia zur Pause knapp die Nase vorn.
Nach dem Wechsel zeigten die Ruhrtaler nach gefühlt ewig langer Durststrecke endlich einmal den unbedingten Siegeswillen, kämpften in der Abwehr um jeden Ball und erarbeiteten sich einfache Gegenstöße. Stück für Stück zog die Zybon-Sieben davon, der erste Sieg lag schon nach gut 45 Minuten in der Luft. Leon Ricksgers im Kasten zog dann mit starken Paraden den Gästen endgültig den Zahn, mit dem 38:30 war der erste Erfolg eingetütet.

Ruhrtal: Böker, Ricksgers; Razeng, Denner, Seemann, Schacht, Zybon, Kaupen, Jokiel, Prieler, Böhmer, Glass, Schulte.

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