Knapper Sieg gegen Ewaldi

Die dritte Mannschaft trat am Sonntag Mittag in Aplerpbeck gegen Ewaldi an. Das Spiel gestaltete sich von Beginn an relativ ausgeglichen. Kein Team konnte sich absetzen, was vor allem daran lag, das Ruhrtal im Angriff etwas schwächelte und regelmäßig gute Torchancen vergab. Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich nichts, der Spielstand war immer ausgeglichen. Die Schiedsrichter und der einzige (von Ruhrtal gestellte) Zeitnehmer waren während des schnellen Schlagabtauschs und hin und her teilweise überfordert. So gingen die Ruhrtaler in Führung, auf der Uhr stand aber auf einmal ein Rückstand. Auch eine kurze Diskussion zwischen den drei Offiziellen konnte keine Klärung bringen. Der Torwart der Aplerbecker Mannschaft eilte herbei und bestätigte den Schiedsrichtern die 16:15 Führung der Ruhrtaler. Eine sportlich außerordentlich faire Geste, die man in dieser Spielklasse leider nur sehr selten sieht.
Das Spiel wurde dann zum Ende hin immer nervenaufreibender. Durch unglückliche Situationen gerieten die Ruhrtaler immer wieder in Unterzahl, führten aber einige Sekunden vor Schluss noch mit einem Tor. Schon einige Minuten zuvor hatten die Aplerbecker den Torwart gegen einen Feldspieler getauscht, um noch mehr Überlegenheit im Angriff zu haben. Dann folgten dramatische Momente. Die Aplerbecker bekamen ein paar Sekunden vor Schluss noch einmal einen Freiwurf. Diesen versenkten Sie dank einer spielerischen Täuschung und Ihrer Überzahl im Netz. Der Ruhrtaler Keeper jedoch schaltete Blitzschnell, der Pass kam zur Mitte und Manfred Ruthe sah das freie gegnerische Tor. Er versenkte den Ball mit der Schlußsekunde ebenfalls im Kasten der Aplerbecker und so gewann man das Spiel noch mit 20:19.

Nicht jeder in der Halle war sich der korrekten Ausführung der „schnellen Mitte“ sicher, die Schiedsrichter aber gaben das Tor. Da es in diesem Spiel eh nur noch um die goldene Ananas ging und keine großen Konsequenzen für beide Mannschaften in der Tabelle zu erwarten waren, hielten sich die Proteste der Gegner in Grenzen. Der Sieg in letzter Sekunde wird allerdings auf Ruhrtaler Seite noch einige Wochen für Gesprächsstoff sorgen.

Es spielten: Falkenstein, Dickamp, Krefter, Kaffka, Ruthe, Tönnies, Winter, Färber, Czardybon

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