Mit Disziplin zum Sieg gegen Tabellenführer

Nichts grosses vorgenommen hatte sich an diesem Wochenende die dritte Mannschaft. Erneut musste man in knapper Besetzung mit nur zwei Auswechselspielern gegen den amtierenden Tabellenführer Saxonia Dortmund antreten. Das Hinspiel ging zwar nur knapp verloren, jedoch waren die Gegner aufgrund ihrer recht jungen Mannschaft physisch gut aufgestellt. So ging man dieses mal mit der Taktik ins Spiel, keine schnellen Abschlüsse zu suchen und den Ball lange zu halten. Die erste Hälfte gestaltete sich dann ausgeglichener als erwartet. Zwar bekam man den linken Rückraum der Dortmunder nicht richtig unter Kontrolle, erspielte sich jedoch im Angriff immer wieder klare Torchancen. Das sorgte bei den Gästen für ordentlich Unmut und so kassierte Saxonia schon nach wenigen Spielminuten wegen einer Undiszipliniertheit eine rote Karte. Die dritte Mannschaft spielte ihren Faden in Ruhe herunter. Auch der ein oder andere Ball konnte in der Abwehr abgefangen und durch einen Tempogegenstoss in Tore umgewandelt werden. Der Angriff der Saxonia war viel zu statisch und unflexibel und hatte gegen die beste Abwehr der Liga nicht viel zu bieten. Zusätzlich verhielt sich die Truppe von Spielertrainer Manfred Ruthe absolut diszipliniert, hatte man gegen den Tabellenführer ja auch nichts zu verlieren. So konnte man sich gegen Ende des Spiels noch einmal absetzen und siegte am Ende mit drei Toren Vorsprung. „Heute haben wir das Spiel ganz klar taktisch gewonnen. Alle Spieler haben die Anweisungen hervorragend umgesetzt und mit Köpfchen gespielt.“ so Trainer Manfred Ruthe. Das gelang den Gegnern nicht, wollte Saxonia zu oft mit der Brechstange zum Torerfolg kommen. Eine hervorragende Mannschaftsleistung. Das hatten sich die Dortmunder Tabellenführer, die in Aufstiegsfeierlaune angereist waren, wohl etwas anders vorgestellt. Aber man sollte eine erfahrene Ruhrtaler Mannschaft nie unterschätzen und so blieben die Punkte dieses Mal in der Jahnhalle.

Es spielten : Hoeing, Suerkemper, Naglik, Färber, Czardybon, Drewezke, Ruthe, Seemann, Winter